Bundespreisverleihung 2005

 
Bundessieger 2005 in der Kategorie "Familienfreundlich" – Initiative Dorf Zellhub
 
 
     
 
 
Das Dorf Zellhub ist keine zufällig entstandene Nachbarschaft: Die Bewohner haben es in den 80er-Jahren zusammen mit dem Architekt Peter Michalski gezielt geplant. So ist eine reizvolle Mischung aus Reihen- und Doppelhäusern sowie Geschosswohnungen entstanden. Der große autofreie Innenhof garantiert Ruhe und Sicherheit. Im Alltag unterstützen sich die Bewohner gegenseitig: Es gibt Fahrdienste zur Schule und eine wechselnde Kinderbetreuung am Nachmittag – gemeinsame Grill- und Weinfeste sowie fröhliche Spielnachmittage gehören zum „Pflichtprogramm“.
 
Weitere Informationen über das Dorf Zellhub finden Sie hier.
 
Familienfreundlichkeit wird bei den "Zellhubern" großgeschrieben – der Nachbarschafts-Oscar ist der beste Beweis, finden die Bewohner.
 
 
 
Bundessieger 2005 in der Kategorie "Multikulturell" – Bewohnerverein Lenzsiedlung e. V.
 
 
     
 
 
In der Lenzsiedlung im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel leben mehr als 3.000 Bewohner. Wie in vielen Hochhaussiedlungen machten sich auch hier in den 70er-Jahren Isolation und Gleichgültigkeit breit – bis die Bewohner 1977 mit der Gründung des Vereins „Lenzsiedlung“ neue Zeichen setzten. Jetzt gibt es Musikprojekte, Förderunterricht für Kinder, einen internationalen Frauentreff mit Flüchtlingsberatung, Sport für Senioren, Fußballturniere, Tanzabende – und ein großes Nachbarschaftsfest, das die Nachbarn in Eigenregie auf die Beine stellen. 
 
Weitere Informationen über die Lenzsiedlung finden Sie hier.
 
Jörg Fischlin (Mitte), Geschäftsführer der Lenzsiedlung freut sich mit den Bewohnern über den Bundespreis 2005.
 
 
 
Bundessieger 2005 in der Kategorie "Generationenübergreifend" – Wohnprojekt Lebensräume für Jung und Alt e.V.
 
 
     
 
 
Im Wohnprojekt Lebensräume für Jung und Alt leben in 50 Wohneinheiten knapp 80 Menschen aller Altersgruppen. Darunter sind Eigentümer und Mieter, In- und Ausländer, wohlhabende und weniger betuchte Menschen vertreten. Nachbarn mit körperlicher oder seelischer Behinderung werden integriert und erhalten "Familienanschluss". Auf ehrenamtlicher Basis bieten die Nachbarn rund 30 verschiedene Aktivitäten an!
 
Weitere Informationen über das Wohnprojekt finden Sie hier.
 
In der Kategorie "Generationenübergreifend" überzeugt das Wohnprojekt "Lebensräume für Jung und Alt e.V."