Bundespreisverleihung 2006

Bundespreisverleihung 2006

 

 

 
Bundessieger 2006 in der Kategorie "Familienfreundlich" - Nachbarschaftsverein Mittelhof Gessin e. V.
 
 
     
 
 
In dem kleinen Ort Gessin in Mecklenburg-Vorpommern organisiert eine Gruppe aus 80 Bewohnern im Mittelhof – dem Dorfgemeinschaftshaus – verschiedenste Veranstaltungen: vom offenen Singen über Fotoausstellungen bis zur Keramikgestaltung. In der „Mitmach-Küche“ treffen sich Männer zum Kochen, Senioren bekommen hier wochentags einen Mittagstisch, beheizt wird das Dorfhaus mit einer umweltschonenden Solaranlage plus Holzvergaserofen. Im Mittelhof Gessin ist für jeden etwas dabei - gleich, welchen Alters oder welcher Interessenneigung.
 
Weitere Informationen über Mittelhof Gessin finden Sie hier.
  Der Nachbarschaftsverein Mittelhof Gessin e. V. mit Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen (l.) und dem Wettbewerbspaten Dr. Klaus Zeh, Minister für Soziales, Familie und Gesundheit in Thüringen (r.).
 
 
 
Bundessieger 2006 in der Kategorie "Multikulturell" - Haslach-Wöschhalde e. V.
 
 
     
 
 
In Haslach und Wöschhalde in Villingen-Schwenningen wohnen rund 6.500 Menschen. Das Viertel ist die vergangenen 15 Jahre rasant gewachsen, die Infrastruktur allerdings nicht. Bis einige der Nachbarn 1999 die Stadtteilinitiative mit Treffpunkt gründeten. Seit Juli 2005 ist das Projekt ein eingetragener Verein, aktiv sind 20 bis 30 engagierte Helfer. Die Nachbarn fördern die Jugendarbeit im Stadtteil durch betreute Einrichtungen und Jugendtreffs und bieten Freizeitangebote an. 
 
Weitere Informationen über Haslach-Wöschhalde finden Sie hier.
 
Die glücklichen Gewinner der Stadtteilinitiative Haslach-Wöschhalde e. V. mit Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen (l.). Adé Bantu, Musiker und Gründer von "Brothers Keepers e. V." steht den Gewinnern als Wettbewerbspate zur Seite (r.).
 
 
 
Bundessieger 2006 in der Kategorie "Generationenübergreifend" - Nachbarschaftshaus Urbanstraße e. V.
 
 
     
 
 
Gegründet wurde das Nachbarschaftshaus schon vor etwa 50 Jahren, heute ist es der Treffpunkt in Berlin-Kreuzberg – und fester Bestandteil des Kiezlebens. Es gibt eine Schreibwerkstatt und eine agile Theatergruppe IKARUS, in der Laiendarsteller zwischen 18 und 80 Jahren gemeinsam spielen. Rund ums Jahr organisieren die Nachbarn Floh- und Kunstmärkte oder Kunstausstellungen. Im Nachbarschaftshaus treffen sich Eltern-Kind- oder Selbsthilfegruppen, im Sommer lädt der Garten zum Spielen, Sonnenbaden und Feiern ein. 
 
Weitere Informationen über das Nachbarschaftshaus Urbanstraße finden Sie hier.
 
Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen und Wettbewerbspatin Gerda Helbig, 1. Vorsitzende im Forum Gemeinschaftliches Wohnen (2. v. r.), freuen sich mit den Mitgliedern der Initiative Nachbarschaftshaus Urbanstraße e. V.