Checkliste Straßenfest
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Checkliste Straßenfest
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Wer macht mit im Festausschuss?
Auch wenn es am Anfang nur ein paar Leute sind, die ein Straßenfest organisieren wollen – wichtig ist, dass sie den Anfang machen und andere für die Idee und fürs Mitmachen begeistern. Wie? Indem Sie sie zum Ideenaustausch einladen. Als Initiatoren gründen Sie einen „Festausschuss“, der die Ideen von weiteren Nachbarn aufnimmt und das große Ereignis gemeinsam vorbereitet. Jeder übernimmt „seine“ Adressen und spricht Nachbarn im seinem Haus und in der Straße an.
„Fest-erfahrene“ Nachbarn raten, als Erstes einen Termin für das Fest, einen groben Zeitplan und regelmäßige Treffen zu vereinbaren. Der nächste Schritt: Zuständigkeiten festlegen. Wer kümmert sich um die Kommunikation, um Essen/Trinken, die Musik, ein Spiel-Programm, um Technik /Gerätschaften, Fragen der Dekoration und der Finanzierung?
(siehe Checkliste Finanzierung)
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Von Musik bis Kleinkunst: das Unterhaltungsprogramm |
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Wichtiger Hinweis: Sobald Musik in der Öffentlichkeit gespielt wird, fallen GEMA-Gebühren an. Dies gilt für Live-Musik als auch für Musik vom Tonträger. Die Höhe des Beitrags berechnet sich nach Fläche und Besucherzahl. So liegt die Gebühr für ein Straßenfest von 800 qm bei 120 Euro. Laut GEMA sollte das Fest spätestens eine Woche vor dem Veranstaltungstermin angemeldet werden. Nähere Infos unter www.gema.de. |
Auszeichnungen
Ein Straßenfest bietet auch einen tollen Rahmen, um besonders aktive Bewohner in der Nachbarschaft beziehungsweise im Viertel für ihr Engagement auszuzeichnen. Der Festausschuss kann Vorschläge für auszeichnungswürdige Nachbarn einholen.
Die Finanzierung – per Eintrittsgeld oder über Verkaufsstände
Der Festausschuss kalkuliert im Vorfeld die Kosten und streckt notfalls kleinere Beträge vor, die man auf alle Nachbarn umlegt oder beim Straßenfest als Eintrittsgeld wieder hereingeholt.
Lokale Wirtschaftsbetriebe und Einzelhändler sind oft und gerne bereit, als Sponsoren aufzutreten denn damit machen sie sich bei allen beliebt! Auf dem Fest sind sie mit diskreter, aber sichtbarer Eigenwerbung vertreten. Eine Möglichkeit ist beispielsweise die Platzierung des Logos auf dem Plakat.
Ein Erfolgsmodell sind Tombolas, die mit Sachspenden oder aus eigenen Ressourcen bestückt werden. Der Los-Verkauf bringt Geld und hat gleichzeitig Unterhaltungswert. Viele Nachbarn sammeln auch für einen guten Zweck.
Die Logistik:
Wann und wo ist das Fest? Und wer wird kommen? Natürlich legt der Festausschuss auch alle nötigen Eckdaten fest:
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Genehmigung einholen bei Stadt und Polizei
Sofern das Straßenfest nicht in einem Innenhof oder Garten, sondern auf der Straße oder einem öffentlichen Platz stattfindet, muss dieser Bereich abgesperrt werden. Dafür holt man am besten einige Monate vor dem „Festtag“ eine Genehmigung bei der Stadt (Ordnungsamt, Bezirksamt) ein – noch bevor Sie in die konkrete Planung und Festlegung des Termins gehen. Hier erfahren Sie auch, ob sie bestimmte Auflagen erfüllen müssen oder ob es konkurrierende Veranstaltungen zu Ihrem Wunschtermin gibt. Da die Stadt ihren Antrag auch mit der Polizei abstimmen muss, lohnt sich im Vorfeld auch ein Gespräch mit Ihrer Polizei. So können Eckdaten Ihres Straßenfestes noch abgestimmt werden, bevor Sie den Antrag abgeben.
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Wichtiger Hinweis: Die anfallenden Kosten einer Straßensperrung (Parkverbotsschilder, Absperrgitter, Hinweisschilder) trägt immer der Veranstalter. Fragen Sie diesbezüglich bei einem entsprechenden Spezialisten für Halteverbotszonen und Verkehrsleittechnik nach (z. B. www.platzda.de). Eventuell kann Ihnen Ihre Polizei vor Ort auch einen Tipp für einen günstigen Anbieter geben. Tipp: Die Sperrung einer Hauptverkehrsstraße ist aufwendig und kostenintensiv. Überlegen Sie daher, ob nicht auch eine kleine Nebenstraße oder ein öffentlicher Platz in Frage kommen. Berücksichtigen Sie dies in Ihrer Planung! Das Bezirksamt und die Polizei stehen Ihnen sicherlich gern beratend zur Seite. |
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Die Einladungen: „Liebe Nachbarn! Wir feiern …“ |
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Und nach dem Fest ... ?
… braucht es engagierte Nachbarn, die alles wieder aufräumen – zum Beispiel kann nach dem „Verursacher-Prinzip“ jedes Haus oder jeder Nachbar für „seinen“ Bereich zuständig sein. Und falls die normale Hausmülltonne nicht ausreicht: Bei der Stadtreinigung kann man für ca. drei Euro spezielle Zusatz-Müllsäcke mit 100 Liter Fassungsvermögen erwerben. Diese werden von der Müllabfuhr garantiert mitgenommen!









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