Baugemeinschaften
Gemeinsam mit Gleichgesinnten wohnen, sich gegenseitig den Alltag erleichtern und Geld sparen – eine Baugemeinschaft ermöglicht für jedes Mitglied ganz neue Lebensqualitäten. Lassen Sie sich inspirieren von den Erfahrungen anderer, die diesen Weg erfolgreich beschritten haben.

Bildquelle: Netzwerk Nachbarschaft
Das passende Grundstück – die Objektsuche
Schönes Grundstück, gute Lage und Infrastruktur sowie bedürfnisgerechter Zuschnitt – diese Qualitäten bestimmen maßgeblich den Erfolg des Bauprojekts. Daher erfordert die Prüfung der Angebote schon eine gute Portion Sachverstand – schließlich gilt es, die Pros und Contras klug abzuwägen. Da empfiehlt es sich, gemeinsam klare Kriterien aufzustellen, welche Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken ein Angebot bzw. Objekt ausweisen. Die Bedürfnisse aller Mitglieder der Baugemeinschaft wollen bedient und die Entscheidung von allen getragen werden.Die Finanzierung planen – mithilfe von Profis
Um die Kosten des Bauvorhabens genau zu ermitteln, sollte man einen Experten zu Rate ziehen – am besten einen Architekten oder/und Projektsteuerer, der sich durch gute Referenzen ausweisen kann. Seine Aufstellung ist Basis für die Finanzierung des Vorhabens. Die Kostenaufstellung umfasst:• Grundstückpreis
• die gesamten Baukosten (Handwerksleistungen)
• Ausstattungs- und Materialkosten
• Finanzierungs- und Beratungskosten
• Honorar für Architekten und Projektsteuerer
• Honorar des Notars
• Kosten der Grundbucheintragung
Guter Rat ist Gold wert
Profis kennen die klassischen Stolpersteine und sind erfahren im Umgang mit Ämtern bzw. bürokratischen Prozessen. Erfahrungsberichte von Gleichgesinnten, die bereits erfolgreich eine Baugemeinschaft gegründet haben, sind ebenfalls extrem hilfreich. In vielen Städten werden Sprechstunden angeboten, die Interessierte informieren und bei Ihrer Suche unterstützen. Hier finden Sie bundesweite Ansprechpartner.Die richtige Rechtsform wählen – aber welche?
WEG, Genossenschaft, GmbH oder GbR – bei Baugemeinschaften geht es auch um Ihr gutes Recht – und um viel Geld. Wirtschaftsrechtliche Fragen müssen durch Verträge abgesichert werden. Auch hier lohnt es sich, die Erfahrungen anderer Baugemeinschaften zu nutzen und auch entsprechende Fachliteratur macht schlau. Eine Aufstellung der infrage kommenden Rechtsformen finden Sie hier.Beraten, planen, bauen und Freude teilen – der Weg ist das Ziel
Regelmäßige Treffen und Abstimmungen sind in der Planungsphase das A und O. Mitunter macht es auch Sinn, einen Mediator hinzuzuziehen. Denn nicht immer findet man sofort einen Kompromiss und dann sind neutrale Vermittler sehr förderlich. Ein Projektsteuerer, der bereits mehrere erfolgreiche Projekte nachweisen und Referenzen vorlegen kann, ist da eine große Hilfe. Ganz wichtig: ein effizientes Informationssystem untereinander und zum Architekten.
vom 09. März 2012 |
Autor
Netzwerk Nachbarschaft







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