Kultur & Freizeit

Fußball mit den Nachbarn

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Fußball spielen ist nicht nur etwas für Profis

Fußball ist das halbe Leben: Warum nur zuschauen, wenn man gemeinsam mit den Nachbarn ein eigenes Team gründen kann?

Bildquelle: Netzwerk Nachbarschaft
Wer auf Fußball keine Lust hat sucht sich Alternativen

Die Kinder lassen sich vom Teamgeist anstecken und gründen ihre eigene Hockey-Mannschaft

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Das Bowenkamp-Soccer-Team

Das Soccer-Team der Nachbarschafts-Initiative Bowenkamp Münster ist mit viel Spaß bei der Sache

Bildquelle: Bowenkamp Münster

Vielerorts gründen Nachbarn eigene Mannschaften, die auch über eine Saison hinaus Bestand haben. So wie bei der Straßengemeinschaft „Bowenkamp“ in Münster, die mit ihrem „Bowenkamp Soccerteam“ regelmäßig trainiert.

 

Vor vier Jahren pfiffen die fußballbegeisterten Nachbarn, unter ihnen viele ehemalige Regionalliga-Spieler, zum ersten Anstoß. „Es begann ganz harmlos!“ erzählt Christoph Mertens vom Soccerteam. „Wir haben ein kleines Spiel mit unseren Kindern auf die Beine gestellt. Das hat solchen Spaß gemacht, dass wir kurz darauf eine richtige Fußballmannschaft gründeten.“

Anpfiff in der Bowenkamp-Arena

Seitdem treffen sich die Nachbarn einmal im Monat in der öffentlichen Soccerhalle Münster zu einem 90-minütigen Turnier. Die Mietgebühr von 65 Euro wird unter den Spielern aufgeteilt. Christoph Mertens, der die Halle bucht und alle Termine koordiniert, schätzt an den Mannschaftstreffen vor allem die Geselligkeit. „Nach dem Spiel treffen wir uns alle noch auf ein Bier. Ab und zu wird’s auch etwas später, dann kommt man schon mal mit frischen Brötchen nach Hause. Das perfekte Alibi gegenüber unseren Frauen“, amüsiert sich Mertens.

Da schau her!

Fußball ist bei den Bowenkämpern nicht nur Männersache. Zur Weltmeisterschaft veranstaltete die gesamte Nachbarschaft die beliebte „Bowenkamp Arena“. Unter dem Dach des größten Carports in der Straße befestigten die Nachbarn Leinwand und Beamer, stellten Bänke auf und verfolgten das Geschehen auf dem grünen Rasen, leckere Grillwurst inklusive.

Niemand steht im Abseits

Für Nachbarn, die eine eigene Fußballmannschaft ins Leben rufen möchten, hat Christoph Mertens gute Tipps parat: „Beim Fußball soll immer der Spaß im Vordergrund stehen. Bei uns darf jeder mitmachen, der Lust dazu hat. Und damit alle überhaupt zur rechten Zeit am rechten Ort sind, sollte jemand für die  Terminabsprache zuständig sein.“ Die Kinder im Bowenkamp eifern ihren Eltern nach: Sie gründeten eine Feldhockey-Mannschaft und treffen sich jetzt einmal wöchentlich zum Kicken.

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