„Mein Lieblingsnachbar ist mein Pianist“
Roger Cicero und sein Nachbar sind ein richtig gutes Gespann: Wenn der Sänger auf der Bühne steht, begleitet sein Nachbar ihn auf dem Klavier. Nachbarschaft findet für den bekannten Jazzmusiker aber auch abseits des Rampenlichts statt.
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Was bedeutet für Sie Nachbarschaft? Roger Cicero: „Ich bin im Allgemeinen zwar jemand, der seine Nachbarn kennt, aber eher ein bisschen distanzierter. Mein Lieblingsnachbar ist mein Pianist, Lutz Krajenski. Er sitzt und wohnt rechts von mir – und er ist mein erster Schnittpunkt. Ich schaue sehr häufig zu ihm hinüber und wir haben auf der Bühne die ganze Zeit einen ziemlich intensiven Kontakt. ... Nachbarschaft ist für mich auch durchaus die Gegend, in der ich wohne. Hier im Café, das ich sehr häufig besuche, fühle ich mich zu den Leuten, die hier arbeiten und das Café betreiben, hingezogen. Das ist für mich durchaus ein nachbarschaftliches Verhältnis. Denn man sieht sich häufig, in diesem Fall sogar häufiger als die Leute, mit denen ich im Haus lebe, insofern ist das für mich auch richtige Nachbarschaft.“
Roger Cicero ist Pop- und Jazzmusiker. Er engagiert sich für die Kinderhilfsorganisation „Save the Children“, vor allem für die Projekte der Organisation in Rumänien, der Heimat seines Vaters. Cicero ist Vater eines Kindes. Die kompletten Interviews und Berichte von weiteren Prominenten lesen Sie im Bildband „Nachbarschaft“, im Jahr 2009 erschienen im Callwey Verlag und herausgegeben von der Deutsche Reihenhaus AG. |







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