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| Landessieger Bayern 2005 – Initiative Dorf Zellhub |
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Das Dorf Zellhub ist keine zufällig entstandene Nachbarschaft: Die Bewohner haben es in den 80er-Jahren zusammen mit dem Architekt Peter Michalski gezielt geplant. So ist eine reizvolle Mischung aus Reihen- und Doppelhäuser sowie Geschoss- wohnungen entstanden. Der große autofreie Innenhof garantiert Ruhe und Sicherheit. Im Alltag unterstützen sich die Bewohner gegenseitig: Es gibt Fahrdienste zur Schule und eine wechselnde Kinderbetreuung am Nachmittag – gemeinsame Grill- und Weinfeste sowie fröhliche Spielnachmittage gehören zum „Pflichtprogramm“.
Weitere Informationen über das Dorf Zellhub finden Sie hier.
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Glückliche Gewinner: Die Mitglieder der Initiative Dorf Zellhub.
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| Landessieger Brandenburg 2005 – Wohnhof Stolzenhagen |
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Die Initiative ist eine von fünf Nachbarschaftsgruppen auf dem Gut Stolzenhagen in Brandenburg und saniert dort zur Zeit mehrere alte Gebäude. Ihr Ziel: eine „Wahlgroßfamilie“, die im kreativen Austausch mit allen Nachbarn lebt und Kindern wie Erwachsenen ein optimales Wohnumfeld bietet, das man bis ins Alter gemeinsam genießen kann. Der Wohnhof selbst besteht aus mehreren privat genutzten Gebäuden, einer Gemeinschaftsküche und einer Werkstatt. Darüber hinaus tun die „Stolzenhagener“ auch etwas für die wirtschaftlich schwache Region, indem sie auf dem Hof Arbeitsplätze schaffen.
Weitere Informationen über den Wohnhof Stolzenhagen finden Sie hier.
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Für ihr generationenübergreifendes und ökonomisch nachhaltiges Projekt erhalten die Bewohner des Wohnhof Stolzenhagen den brandenburgischen Nachbarschaftspreis 2005.
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| Landessieger Bremen 2005 – Seniorenwerkstatt Egestorff-Stiftung-Altenheim |
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Im Alten- und Pflegeheim der Egestorff-Stiftung in Bremen leben rund 400 Senioren. Um den Kontakt zwischen jungen und älteren Bewohnern in der Nachbarschaft zu beleben und die Kinder im Stadtteil besser kennenzulernen, rief die Seniorenwerkstatt der Stiftung, die sogenannten „Jung und Alt“- Projekte ins Leben. Eins der beliebtesten Projekte sind die „Märchen-Omis“: Rüstige Seniorinnen, die seit 2003 regelmäßig die Gruppen der nahe gelegenen Kindertagesstätte besuchen, um den Kindern dort etwas vorzulesen. Über die Märchenstunden hinaus haben sich so viele enge Kontakte zwischen Ersatzomas und Kindern entwickelt.
Weitere Informationen über die Seniorenwerkstatt finden Sie hier.
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Mit ihren Projekten für alle Altersgruppen hat die Seniorenwerkstatt Egestorff-Stiftung-Altenheim das Gemeinschafts- gefühl in ihrem Stadtteil gestärkt. Dafür gibt es wohlverdient den Bremer Nachbarschaftspreis.
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| Landessieger Hamburg 2005 – Bewohnerverein Lenzsiedlung e. V. |
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In der Lenzsiedlung im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel leben mehr als 3.000 Bewohner. Wie in vielen Hochhaussiedlungen machten sich auch hier in den 70er-Jahren Isolation und Gleichgültigkeit breit – bis die Bewohner 1977 mit der Gründung des Vereins Lenzsiedlung neue Zeichen setzten. Jetzt gibt es Musikprojekte, Förderunterricht für Kinder, einen internationalen Frauentreff mit Flüchtlingsberatung, Sport für Senioren, Fußballturniere, Tanzabende – und ein großes Nachbarschaftsfest, das die Nachbarn in Eigenregie auf die Beine stellen.
Weitere Informationen über die Lenzsiedlung finden Sie hier.
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Der Geschäftsführer des Bewohnervereins, Jörg Fischlin (r.), nimmt stellvertretend für alle Bewohner der Lenzsiedlung den Nachbarschaftspreis in Empfang.
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| Landessieger Hessen 2005 – Verein für soziales Engagement und Nachbarschaftshilfe |
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Der Verein für soziales Engagement und Nachbarschaftshilfe hat ein großes gemeinsames Ziel: Praktische Hilfe im direkten Wohnumfeld zu leisten und so kurzfristige Notlagen zu überbrücken – im Austausch von Jung und Alt. Er zählt etwa 250 Aktive und jeder hilft, wie und wo er kann: Rentner bieten ihre Hilfe in Schulen und Kindergärten an, „Vorlese-Omis“ kommen nach Hause, andere Nachbarn übernehmen Begleitdienste zu Behörden, Besuche zu Hause oder im Altenheim, helfen im Haushalt oder bei Reparaturen.
Weitere Informationen über den Verein für soziales Engagement und Nachbarschaftshilfe finden Sie hier.
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Bei der Siegerehrung zeigen sich die Mitglieder des Vereins für soziales Engagement und Nachbarschaftshilfe hocherfreut über ihren Preis.
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| Landessieger Niedersachsen 2005 – Nachbarschaft Kieselgurweg |
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Im „mikro-multikulturellen Kosmos“ des Kieselgurwegs leben rund 40 Erwachsene und Kinder verschiedenster Kulturen und Altersgruppen. Über ihr Kompetenz-Netzwerk helfen die Nachbarn sich gegenseitig im Alltag: Während die Handwerker in der Nachbarschaft sägen oder Böden verlegen, machen die „Kopfarbeiter“ mit den Kindern Hausaufgaben. Auch in Umweltfragen sind sich alle einig: Sechs der elf Einfamilienhäuser haben bereits Solarheizungen – gemeinsam geplant, bestellt und realisiert.
Weitere Informationen über den Kieselgurweg finden Sie hier.
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Egal ob groß oder klein – alle Nachbarn des Kieselgurwegs freuen sich über den Sieg beim Landeswettbewerb in Niedersachsen.
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| Landessieger Nordrhein-Westfalen 2005 – Nachbarschaftsladen Fischeln e. V. |
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Um einen zwanglosen Treffpunkt zu haben, gründeten die Bewohner des Quartiers Krefeld-Fischeln schon 1988 einen „Nachbarschaftsladen“. Heute arbeiten in der Einrichtung – 1990 als Verein eingetragen – 15 ehrenamtliche Mitarbeiter und bieten dem Stadtteil ein buntes Programm: Mütter mit kleinen Kindern treffen sich in Krabbelgruppen, ältere Bewohner führen ein Seniorencafé und in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum Kinder und Erwachsene kreativ werden.
Weitere Informationen über den Nachbarschaftsladen Fischeln finden Sie hier.
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Das abwechslungsreiche Programm des Nachbarschaftsladen Fischeln hat die Jury überzeugt. Keine Frage, dass der Nachbarschaftspreis bei den Quartierbewohnern gut aufgehoben ist.
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| Landessieger Rheinland-Pfalz 2005 – Wohnprojekt Kreativ im Alter |
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Drei Bewohner aus dem Morbacher Viertel gaben im Oktober 2000 den Startschuss für die Senioren-WG. Heute leben fünf Nachbarn in zwei nebeneinander liegenden Häusern. Ihr großer Wunsch: Auch im hohen Alter nicht allein zu sein oder in ein Altersheim zu müssen. Deshalb haben die Nachbarn sich frühzeitig ein soziales Netzwerk mit Vertragsarzt, Pflege und Haushaltshilfe aufgebaut. Die beiden Häuser, früher eine Scheune und ein Speicher, haben die Nachbarn zu modernen Wohnungen und Räumen umgebaut, dabei haben alle Bewohner kräftig mit angepackt.
Weitere Informationen über Kreativ im Alter finden Sie hier.
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Eine Senioren-WG in Eigenregie auf die Beine gestellt zu haben, ist eine großartige Leistung – findet die Jury und vergibt den Landespreis 2005.
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| Landessieger Saarland 2005 – Kulturzentrum Selbstverwalteter Betriebshof Saarlouis e. V. |
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Ende der 80er-Jahre gab es in Saarlouis weder ein Jugendzentrum noch einen alternativen Kulturbetrieb – bis Nachbarn 1990 den Selbstverwalteten Betriebshof Saarlouis e. V. gründeten. Ob Kinderspielkreis, Ballettgruppe, Nachwuchsbands oder Internet- und Medienzentrum für Senioren: Das Kulturzentrum bietet ein reichhaltiges Programm. Im Garten des Kulturzentrums haben die Nachbarn sogar ein Bio-Projekt mit Gartenteich und heimischen Pflanzen angelegt, das die Kinder aus der Nachbarschaft begeistert.
Weitere Informationen über den Betriebshof Saarlouis finden Sie hier.
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Das Kulturzentrum in Saarlouis hat echte Pionierarbeit geleistet und wird dafür mit dem saarländischen Landespreis geehrt.
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| Landessieger Sachsen 2005 – Hausgemeinschaft Kochstraße |
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In einem renovierten Gründerzeithaus im Herzen Leipzigs hat sich eine Gruppe aus Freunden und Bekannten ein neues Zuhause geschaffen. Insgesamt neun Wohnparteien – 15 Erwachsene und sieben Kinder – haben das Haus zunächst gemeinsam gekauft und verschiedene Pläne entwickelt, im Sommer 2003 begannen die Nachbarn mit der Umsetzung ihrer Ideen. Dabei konnten die Nachbarn auf gegenseitige Hilfe zählen.
Weitere Informationen über die Hausgemeinschaft Kochstraße finden Sie hier.
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Das Plakat von Janosch hat es den Bewohnern der Kochstraße angetan.
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| Landessieger Sachsen-Anhalt 2005 – Dorfverein Leuna-Ockendorf e. V. |
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Um die vielfältigen Aktivitäten ihres Dorfes zu bündeln, gründeten die Bewohner von Leuna-Ockendorf 1997 einen Verein, der mittlerweile 50 Mitglieder umfasst. Die Verschönerung des Wohnumfeldes ist dem Verein ein wichtiges Anliegen: In gemeinsamen Pflanzaktionen setzen die Nachbarn regelmäßig Bäume und Sträucher entlang der Wanderwege, die durch den Ort führen. Auch die Pflege der Pflanzen übernehmen engagierte Mitglieder des Dorfvereins.
Weitere Information über den Dorfverein Leuna-Ockendorf finden Sie hier.
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Für seinen Einsatz um ein wohltuendes Lebensumfeld ausgezeichnet: Der Dorfverein Leuna-Ockendorf e. V.
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| Landessieger Schleswig-Holstein 2005 – Freizeitpark NoMi e. V. |
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1997 gründeten engagierte Bürger, vorwiegend benachbarte Jugendliche und Familien mit Kindern, den Verein Freizeitpark NoMi e. V.. Das Ziel der Initiative: Den Jugendlichen in Norderstedt-Mitte eine Platz für ihre Freizeit zu schaffen, aufkeimende Konflikte unter den jungen Leuten zu verhindern und zu zeigen, wie man mit Eigeninitiative und Ausdauer viel erreichen kann. Die Idee für einen Jugend- und Freizeitpark mit Skaterbahn, Kleinhockeyfeld und Rampen war schnell geboren. Um finanzielle Mittel für die Umsetzung zu sammeln, richtete die Initiative etliche Veranstaltungen aus. Auf diese Weise kamen in fünf Jahren 59.000 Euro zusammen, die in die Errichtung des Freizeitparks flossen.
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Der Freizeitpark NoMi e. V. stößt bei Jugendlichen auf überwältigendes Interesse. Dafür schmücken sich die Initiatoren des Parks jetzt mit dem Nachbarschaftspreis 2005.
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| Landessieger Thüringen 2005 – Straßengemeinschaft Diesterweg |
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Seit dem ersten Spatenstich 1995 unterstützen sich die Nachbarn des Neubaugebiets Diesterweg gegenseitig. Zahlreiche Aktivitäten wie das alljährliche Straßenfest, das traditionelle „Angrillen“ oder der gemeinsame Wandertag halten die Nachbarschaft zusammen. Einer der großen Nachbarschaftstermine im Jahr ist die gemeinsame Silvester-Feier, zu deren Abschluss die eigens komponierte Diesterweg-Hymne angestimmt wird.
Weitere Informationen über den Diesterweg finden Sie hier.
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Die Nachbarn im Diesterweg halten zusammen – und erhalten für diese beispielhafte Solidarität den thüringischen Nachbarschaftspreis.
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