Öffentlichkeitsarbeit

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So machen Sie Ihr Anliegen bekannt

Nachbarschaftsinitiativen leben von dem Engagement ihrer Mitglieder. Um Nachbarn für einen guten Zweck zu mobilisieren, aber auch, um das Interesse der Öffentlichkeit zu wecken und Förderer zu gewinnen, rühren immer mehr Nachbarschaftsinitiativen kräftig die Werbetrommel. Die zehn Nachbarinnen der Bremer Initiative Nebenan – Gute Nachbarschaft tut gut! sind Expertinnen in Sachen Öffentlichkeitsarbeit. Seit ihrer Gründung vor zwei Jahren hat die Nachbarschaftsinitiative aus zehn Bremer Frauen, die gegenseitige Nachbarschaftshilfe in ihrem Stadtteil organisieren, mit kreativen PR-Aktionen auf sich aufmerksam gemacht.  
 
 
  • Herstellung eines Flyers: Um bei jeder Gelegenheit mit Informationsmaterial gerüstet zu sein, hat "Nebenan" einen mehrseitigen Flyer drucken lassen. Der Flyer liegt bei Veranstaltungen an einem Infotisch aus und wird an zentralen Stellen im Stadtviertel verteilt.
  • Kooperationen: "Nebenan" sucht den Kontakt zu anderen sozialen Institutionen, die Tipps und Ratschläge geben können, und sammelt so nützliches Wissen für eigene Projekte. Tamara Exner von "Nebenan" erzählt: „Einmal hatten wir den Verein für Blinde aus Bremen bei uns zu Besuch und erhielten so wertvolle Hinweise für den Umgang mit Sehbehinderten.“
  • Veröffentlichungen: Die Nachbarinnen von „Nebenan“ haben durch ihre intensive Stadtteilarbeit die Unterstützung der evangelischen Gemeinde gewonnen und freuen sich über regelmäßige Berichterstattung im Gemeindebrief. 
  • Medienkontakte: Dass ein guter Draht zu den Medien der Stadt nur von Vorteil sein kann, weiß auch Inka Kusen vom Treff Waschhaus, ebenfalls in Bremen. "Wenn ich unsere Termine bekannt machen möchte, schreibe ich eine Mail oder rufe direkt in den Lokalredaktionen der Bremer Zeitungen an. Meistens habe ich Erfolg und die Journalisten kommen, um über unsere Initiative zu berichten“, sagt Inka Kusen.
  • Homepage: Der „Treff Waschhaus“ hält mit seiner eigenen Website die Nachbarschaft stets auf dem Laufenden. Inka Kusen kann bei der technischen Betreuung der Homepage auf kompetente Unterstützung zählen: „Wir haben hier im Viertel zwei Nachbarn, die sich sehr gut auskennen und die vom Vereinsvorstand abgesegneten Inhalte auf die Homepage stellen.“
  • Stadtteilzeitung: Schreibtalent und das Gespür für die richtigen Themen, das haben wir doch auch, dachten sich die Bewohner der Lenzsiedlung in Hamburg und gründeten kurzerhand ihre eigene Zeitung. In „Lenz Live“ veröffentlichen die Nachbarn Nachrichten und Reportagen aus dem Stadtteil, kündigen Termine an, geben Rätsel auf und berichten aus dem Stadtteilbeirat. 
 
 
 
 
 
 
 
  In den Checklisten Öffentlichkeitsarbeit und Stadtteilzeitung finden Sie die wichtigsten Infos zum Thema.
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