Generationen-Kult-Haus, Essen

Wir machen uns fit für die Zukunft!

Im GenerationenKult-Haus in Essen leben und arbeiten Studenten, Jung-Manager und Senioren unter einem Dach: Dazu gehören 38 Wohneinheiten und eine Etage mit Büro-Arbeitsplätzen. Die großen Gemeinschaftsflächen sind für das Zusammenleben ideal. Unser großes Ziel: Alt und Jung unterstützen sich gegenseitig.

Da stehen wir heute:

Für unser Projekt war uns eine altengerechte, aber stilvolle Ausstattung besonders wichtig, um den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden. Wir haben einen Medienraum, Billardtische und Musikproberäume, barrierefreie Bäder, einen Aufzug und eine Rollstuhlrampe am Hauseingang. Auch den Wellness-Bereich und unsere große Wohnküche mit Dachterrasse nutzen Jung und Alt gemeinsam. Unser Programm bedient vielfältige Interessen: Kochgruppe, Vorlesereihe, Spieleabend oder Bandprobe – hier werden alle Altersgruppen angesprochen! Wir engagieren uns auch für unsere Nachbarschaft.  Unter anderem veranstalten wir alljährlich ein „Suppenfest“ und regelmäßige Nachbarschaftstreffen für den Stadtteil mit bis zu 90 Besuchern.

Unser wichtigstes Ziel: Jung und Alt helfen sich gegenseitig!

Im GeKu-Haus soll man sich in jedem Alter wohlfühlen. Dafür setzen sich Jung und Alt gleichermaßen ein. So besorgt ein Seniorenpaar den Einkauf auf dem Wochenmarkt, während die Jüngeren gleich zur Stelle sind, wenn bei Computerproblemen oder für die Arztfahrt Hilfe benötigt wird. Den hausinternen „Mini-Markt“ betreiben Jung und Alt gemeinsam. Und in allen Handarbeitsfragen hilft Marga – mit 78 Jahren ist sie die Älteste bei uns im Haus!

Das haben wir noch vor: Eine Ruhezone schaffen, Vorträge und Gesprächsreihen

Wir haben schon jetzt sehr viel Gutes erreicht. Dennoch kommt es auch mal zu Konflikten untereinander. Daher entwickeln wir derzeit ein Mediatoren-Verfahren, das Streit zwar nicht vermeiden, aber klären kann. Ein zweites Vorhaben ist die Einrichtung einer  „Ruhezone“ in der Gemeinschafts-Lounge. Damit kommen wir dem Wunsch nach, dort auch mal ungestört mit Familie oder Freunden verweilen zu können. Und drittens planen wir Vorträge und Gesprächsreihen, die das Thema „Alt-Werden im GeKu-Haus“ in den Fokus rücken.

© Gruppenfoto: Netzwerk Nachbarschaft/Dirk A. Friedrich