Umfragen

Fassadenbegrünung – gut für den Klimaschutz?

Netzwerk Nachbarschaft wollte wissen, wie Nachbarschaften zur  Fassadenbegrünung ihres Hauses stehen. Die Mehrheit befürwortet die Klimaschutzmaßnahme.

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Bis zum Jahr 2050 muss Deutschland seine Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zu 1990 um mindestens 80 Prozent senken. Fassadenbegrünungen können das Klima deutlich verbessern, denn sie wandeln CO2 in Sauerstoff um. Über 60 Prozent unserer User antworteten auf die Frage „Halten Sie Fassadenbegrünung für eine gute Klimaschutzmaßnahme?“ mit „Ja, das finde ich sehr wichtig“. Rund 18 Prozent gaben an, dass es auf die Umsetzung ankommt. 18 Prozent halten ihr Haus schon für grün genug und nur vier Prozent antworteten „Nein, das macht doch nur Arbeit“.

 

Gutes Klima in der Nachbarschaft

„Mit Fassadenbegrünungen können Nachbargemeinschaften viel zum guten Klima im ganzen Viertel beitragen“ sagt Erdtrud Mühlens, Gründerin vom Netzwerk Nachbarschaft. „Sie haben es in der Hand, die Luftverschmutzung mit Fassadengärten um bis zu 30 Prozent zu reduzieren.“ Die Begrünung senkt auch die Energiekosten und schützt vor Staub und Lärm.

Die richtige Planung ist wichtig

Für die Begrünung von Wänden gibt es eine Vielfalt von Systemen und Gestaltungsmöglichkeiten. Nachbarschaften mit dem grünen Daumen sollten sich dabei die Unterstützung eines erfahrenen Fachbetriebs holen, der auch die richtige Bepflanzung vornehmen kann. Denn Standort, Winterhärtezone, Triebdurchmesser oder Wasseranspruch sind entscheidend für eine nachhaltige Vertikalbegrünung. Die Kosten variieren, aber vieles kann auch in Eigenleistung erbracht werden.
TIPP:  Fassadenbegrünungen und andere Pflanzaktionen werden von immer mehr Kommunen gefördert.