Umfragen

Umfrage: Eine grüne Hausfassade lohnt sich!

Netzwerk Nachbarschaft wollte wissen, ob für Nachbarn Fassadenbegrünung eine zielführende Klimaschutzmaßnahme sei. Die Mehrheit sagt: Ja.

Fassadenbegrunungs Artikel

Bis zum Jahr 2050 muss Deutschland seine Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zu 1990 um mindestens 80 Prozent senken. Fassadenbegrünungen können das Klima deutlich verbessern, denn sie wandeln CO2 in Sauerstoff um. Über 60 Prozent unserer User stimmen dem zu und antworteten auf die Frage „Halten Sie Fassadenbegrünung für eine gute Klimaschutzmaßnahme?“ „Ja, das finde ich sehr wichtig“. Rund 24 Prozent gaben an, dass es auf die Umsetzung ankommt. Elf Prozent halten ihr Haus schon für grün genug und nur fünf Prozent antworteten „Nein, das macht doch nur Arbeit“.

 

Gutes Klima in der Nachbarschaft

„Mit einer Fassadenbegrünung tragen Nachbarn zu einem guten Klima im ganzen Viertel bei“ sagt Erdtrud Mühlens, Gründerin vom Netzwerk Nachbarschaft. „Denn die Luftverschmutzung kann mit Fassadengärten um bis zu 30 Prozent reduziert werden.“ Die Begrünung senkt außerdem die Energiekosten und schützt vor Staub und Lärm. Fassadenbegrünungen und andere Pflanzaktionen werden von immer mehr Kommunen gefördert.

Nachbarschaftliche Begrünungsprojekte ausgezeichnet

2018 zeichnete Netzwerk Nachbarschaft den ANNALINDE Gemeinschaftsgarten in Leipzig und den Krongarten aus Österreich mit einem Nachbar-Oskar aus. Der ANNALINDE Gemeinschaftsgarten versteht sich als soziales urbanes Landwirtschaftsprojekt. Die Akteure lernen gemeinsam vieles über nachhaltigen Konsum und zukunftsfähige Formen städtischen Lebens. Der Wiener Krongarten gilt als wichtiger Vorreiter für viele Begrünungsaktionen im öffentlichen Raum. Der konsumfreie Treff auf einem ehemaligen Parkplatz wird jährlich neu bepflanzt und gestaltet. Auch im Jahr 2019 legt Netzwerk Nachbarschaft einen Schwerpunkt auf Begrünungsaktionen in Nachbarschaften und zeichnet vorbildiche Projekte aus.