Ökologie

Deutschlands NachbarInnen sind sich grün

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Der Naturteich im Ökodorf Sieben Linden ist ein beliebter Treffpunkt für die Bewohner

Die reinste Idylle für Naturfreunde: Das Ökodorf "Sieben Linden" in Sachsen-Anhalt

Bildquelle: Netzwerk Nachbarschaft
Die Nachbarn vom Lebens(t)raum Johannisthal setzen auf Solarstrom

Schont die Umwelt und spart Geld: Die Photovoltaikanlage der Nachbarschaftsinitiative Lebens(t)raum Johannisthal

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Im Pappelweg in Mecklenburg-Vorpommern haben sich Naturfreunde zusammengefunden

Die Bewohner des Pappelwegs in Mecklenburg-Vorpommern leben im Einklang mit der Natur - und mit ihren Nachbarn natürlich!

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Mit Car-Sharing Projekten, Gemeinschaftsgärten oder als ganze Öko-Dörfer betreiben Nachbarschaften eine grüne Zukunft.

Schule, Fußballtraining, Musikunterricht – Eltern sind als „Chauffeure“ ihrer Kinder stark gefragt. In kinderreichen Wohnvierteln macht daher ein Eltern-Fahrservice für Nachbarkinder viel Sinn. Der Vorteil für jeden Einzelnen: Mehr Zeit und geringere Kosten. Und für alle schont’s die Umwelt. Auch die Erwachsenen profitieren von Fahrgemeinschaften, besonders wenn sie Pendler sind. Viel Sprit und Geld sparen Nachbarn auch mit Car-Sharing. Mehr als 160.000 Deutsche teilen sich bereits einen fahrbaren Untersatz. Mögliche Konflikte werden von vornherein durch einen Vertrag vermieden, der neben Verpflichtungen im Schadensfall auch die Nutzungsrechte aufführt. Musterverträge gibt’s beim ADAC und dem Verkehrsclub Deutschland.

Es grünt so grün

In der Stadt sind grüne Flächen heiß begehrt. Immer öfter entstehen grüne Nischen inmitten des Häuserdschungels. Während sich Initiativen wie z.B. die Bremer Haus- und Hofgemeinschaft Feldstraße ihren Naherholungsraum in den Hinterhof holen und die Häuserwände begrünen, reißen andere Nachbarn ihre Zäune ein und legen einen Gemeinschaftsgarten an. Nützliche Tipps für die Organisation eines gemeinschaftlichen Gartens hält Netzwerk Nachbarschaft im Bereich Ökologie für Sie bereit. Kleine Oasen schaffen sich Nachbarn mitunter sogar auf dem Bordstein vor ihrem Haus: „Garten-Guerillas" bepflanzen kurzerhand Baumumrandungen und Verkehrsinseln.

Umweltbewusste Nachbarn unter sich

Mit Gleichgesinnten seinen CO2-Fußabdruck gezielt verkleinern, das ist auch das Ziel von vielen „Ökodorf“-Bewohnern. In Ökosiedlungen wie z.B. dem Dorf „Sieben Linden" in Sachsen-Anhalt erproben Nachbarn eine umwelt- und ressourcenschonende Lebensweise. Ihre Wohnhäuser haben die Nachbarn mit natürlichen, regional verfügbaren Rohstoffen wie Stroh, Lehm und Holz errichtet. Das Dorf besitzt eine eigene Wasser-Ver- und Entsorgung mit Brunnen, Pflanzenkläranlage und Komposttoiletten. Weitere gelungene Beispiele für Umweltschutz im Großformat finden Sie auf der Homepage www.oekosiedlungen.de. Das Ökodorf-Institut steht aktiven Dorfnachbarn mit Rat und Tat zur Seite.

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