Ökologie

Ökologie verbindet!

In der ökologischen Siedlung Wennigsen e.V. haben sich 35 Wohnparteien ihren Traum von nachhaltiger Wohnqualität erfüllt.

WennigsenEs ist in jeder Hinsicht eine vorbildliche Adresse, die Siedlung Wennigsen e.V. Die Nachbarn leben dort in autofreier, grüner Umgebung, ihre Häuser werden von einem Blockheizkraftwerk mit Strom und Wärme versorgt, auf dem Dach des Gemeinschaftshauses wurde eine Photovoltaikanlage gebaut. Heute leben 61 Erwachsene und 45 Kinder in der Siedlung. Alle Häuser oder Wohnungen sind Privateigentum. „Seit Gründung der Siedlung vor 12 Jahren und auch in der Vorbereitungsphase hat sich viel bewegt,“ berichtet Ute Stolpe, Bewohnerin der Siedlung. „Wir sind zu einem guten Team zusammengewachsen, engagieren uns für eine breite Angebots-Vielfalt für Jung und Alt, und einige Veranstaltungen wie unser Laternenfest sind heute schon Tradition.“

Dem Bau der Siedlung ging damals eine längere Planungsphase voraus, während der sich die zukünftigen Bewohner in regelmäßigen Treffen näher kennen lernten und ihre Bedürfnisse und Ideen austauschten. Auch der gute Kontakt zur Gemeindeverwaltung Wennigsen trug zum Erfolg des Projektes bei. Mit Hilfe eines Architektenbüros nahm ihre Wunschsiedlung nach und nach Gestalt an. Für die Außenflächen holten die Nachbarn Studenten der Landespflege mit ins Boot, die im Rahmen einer Projektarbeit die Planung der gemeinsamen Grünanlagen übernahmen. Jede Familie zahlt einen monatlichen Beitrag zum Unterhalt der Gemeinschaftsflächen.

„Wir sind als eingetragener Verein organisiert“, sagt Ute Stolpe. „Es gibt einen Vorstand und mindestens eine erwachsene Person pro Haus ist Mitglied. Unser gemeinsames Ziel, einen Lebenstraum zu verwirklichen, hat uns zu einem eingespielten Team zusammengeschweißt.“ So leisten alle sogenannte „Pflichtstunden“ für die Allgemeinheit, einmal im Monat finden „Siedlertreffen“ statt. Das Freizeit- und Sportangebot ist vielfältig: Auf dem Programm stehen Yoga, TaiChi oder Gymnastikkurse, ältere Bewohner haben den „Seniorenmittag“ ins Leben gerufen und kochen regelmäßig gemeinsam. „Für mich zeichnet sich unsere gute Nachbarschaft dadurch aus, dass wir uns gegenseitig helfen, im Gespräch bleiben und gemeinsame Aktionen unternehmen“, sagt Ute Stolpe. „Wir haben eine Vision und einen langen Atem.“

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