Politik

PatInnen für NachbarInnen

Auf sie können Nachbarschaften zählen: Alle LandessozialministerInnen stehen Gemeinschaften in Quartieren und Dörfern ihres Bundeslandes als Paten zur Seite und fördern die Aktionen des Netzwerk Nachbarschaft in ihrer Region.

Baden-Württemberg / Bayern / Berlin / Brandenburg / Bremen / Hamburg / Hessen / Mecklenburg-Vorpommern / Niedersachsen / Nordrhein- Westfalen / Rheinland- Pfalz / Saarland / Sachsen / Sachsen-Anhalt / Schleswig-Holstein / Thüringen

 

Lucha Portraet webManne Lucha
Sozial- und Integrationsminister Baden-Württemberg

"Gutes nachbarschaftliches Miteinander gehört zu den Dingen, die unsere Gesellschaft lebenswert machen. Wo Menschen sich in der Nachbarschaft begegnen und sich umeinander kümmern, wachsen Freundschaften zwischen Generationen, zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und zwischen Menschen mit unterschiedlichen Wertvorstellungen. Wenn aus Fremden Nachbarn werden, dann entstehen nicht nur Freundschaften, sondern auch der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält."

staatsministerin carolina-trautnerCarolina Trautner
Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales in Bayern

"Ob in kleinen Gemeinden oder in Großstädten – eine gute Nachbarschaft schafft ein gedeihliches Zusammenleben. Ein Zusammenleben, in dem sich die Menschen gegenseitig unterstützen – junge und alte Menschen, Menschen mit und ohne Behinderung, Menschen unterschiedlicher Herkunft. Wie können aber eine lebendige Gemeinschaft und ein gutes Miteinander entstehen? Das „Netzwerk Nachbarschaft" zeigt eindrucksvolle Beispiele, an denen sich Nachbarschaftsinitiativen orientieren können. In diesem Sinne: auf gute Nachbarschaft!"

 

Breitenbach PatenElke Breitenbach
Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Berlin

"Um lebendige Nachbarschaften in der Metropole Berlin zu unterstützen braucht es Möglichkeiten zur Begegnung. Die Nachbarschaftsarbeit in Stadtteilzentren und weiteren sozialen Treffpunkten ist unverzichtbarer Bestandteil einer aktiven Stadtgesellschaft, die sich austauschen und kennenlernen will. Das Netzwerk Nachbarschaft trägt mit dazu bei, dass Möglichkeiten zur Verständigung zwischen Nachbarn bekannt werden, dass es Hilfe gibt und neue Freund*innen gefunden werden können. Die Vielfalt der Aktivitäten im Bereich der Nachbarschaftsarbeit befördert das Miteinander und ermöglicht Teilhabe. Mit meiner Patenschaft möchte ich mich für diese Ideen einsetzen.“

Diana Golze 160x160Diana Golze
Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in Brandenburg

"Vieles wird möglich, wenn man sich kennt, toleriert und akzeptiert. Natürlich soll jeder sein Leben, seine Interessen und auch seine 'Macken' leben können – doch ohne gegenseitige Rücksichtnahme geht es in unserer häufig von Stress und Hektik geplagten Welt nun mal nicht. Gute Nachbarschaft lässt sich nicht verordnen; sie muss 'von innen' heraus wachsen. Sie sorgt sich um das 'Zwischenmenschliche', das erst eine lebenswerte Atmosphäre schafft. Wo über den eigenen Tellerrand hinaus Gemeinschaft entsteht, wo Nachbarschaftshilfe selbstverständlich wird, wo man auf die lebhaften Nachbarskinder achtet, dem Rolli-Fahrer in den Aufzug hilft und das Straßenfest oder der Grillabend Jung und Alt einbezieht – da ist sehr viel gewonnen für Klima und Zusammenhalt der Gesellschaft. Gute Nachbarschaft ist eine wichtige, unbezahlbare soziale Ressource – unterstützt und gefördert von einer sozial gerechten, wirtschaftlich effizienten Politik, die allen Zukunft sichert.“

Sozialsenatorin Bremen Anja StahmannAnja Stahmann
Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen in Bremen

"Engagement ist vielseitig. Diese Vielseitigkeit führt das „Netzwerk Nachbarschaft“ eindrucksvoll zusammen. Regt zum Austausch an, gibt Impulse und unterstützt so das lebendige und vielfältige Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Zu ganz unterschiedlichen Feldern gibt es Hilfestellungen. Ob es um den Einsatz für eine bessere Umwelt, den Spielplatz in der eigenen Straße oder eben das von Janosch so schön in Szene gesetzte Suchen des schönsten Straßenfestes. Die Große Anzahl von Initiativen, die zum Netzwerk zählen, belegen den Erfolg der Idee. Als Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen besteht eine Vielzahl von Verknüpfungen mit der Arbeit des Netzwerkes. Ich habe mich daher sehr gefreut, als ich gefragt wurde, ob ich eine Patenschaft für das „Netzwerk Nachbarschaft“ übernehme. Für die Zukunft wünsche ich dem Netzwerk und seinen Aktiven alles Gute und auch weiterhin viel Erfolg!“

Dr.-Melanie Leonhard patenDr. Melanie Leonhard
Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration in Hamburg

"Eine funktionierende Nachbarschaft zeichnet sich durch gegenseitigen Respekt und wechselseitige Unterstützung aus. Das gemeinsame Ziel lautet: ein Wohnumfeld schaffen, in dem sich alle Nachbarn wohlfühlen! Als Patin der Nachbarschaftsprojekte in Hamburg unterstütze ich gerne die Arbeit des Netzwerkes Nachbarschaft. Denn: Nachbarschaft verbindet – und in einer Großstadt entsteht durch Nachbarschaftsprojekte ein Stück Heimat.“

Klose 2Kai Klose
Hessischer Minister für Soziales und Integration

"Eine gute und lebendige Nachbarschaft ist ein Netzwerk, auf das man sich verlassen kann. Der Austausch zwischen Nachbarinnen und Nachbarn, die gegenseitige Unterstützung, Toleranz und Zusammenhalt schaffen Gemeinschaft und ein Wohnumfeld, in dem sich alle wohlfühlen können. Das „Netzwerk Nachbarschaft“ gibt seit Jahren sehr erfolgreich die Impulse dafür. Gerne bin ich Pate der kreativen und sozialen Gemeinschaftsprojekte der Nachbarinnen und Nachbarn in Hessen."

Stefanie DreseStefanie Drese
Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung Mecklenburg-Vorpommern

"Wir alle fühlen uns gut aufgehoben, wenn wir uns in unserer Nachbarschaft wohl fühlen. Nachbarn sind mehr als Blumengießer und Briefkasten-Ausnehmer. Sie sind Beschützer, Kameraden, Nachrichtenüberbringer, Seelsorger, Tröster, Freunde oder Handwerker in der Not. Wenn man sie braucht, sind sie da. Deshalb bin ich gerne Patin des Netzwerkes Nachbarschaft. Ich danke allen, die sich innerhalb des Netzwerkes engagieren und so die Welt ein kleines Stückchen besser machen."

Ministerin Carola Reimann 160x160Dr. Carola Reimann
Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Niedersachsen

"In Netzwerken kennt man sich, man unterstützt sich und man achtet aufeinander.
Gute Nachbarn bilden ein solches Netzwerk, sie nehmen gemeinsam Herausforderungen in Angriff, sie engagieren sich für ein gelungenes Miteinander, kurzum: Sie kümmern sich. Ob alt oder jung, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, es ist gerade die Vielfalt, die bereichert und neue Impulse liefert."

Minister Laumann NRWKarl-Josef Laumann
Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen

"Nachbarschaft ist gelebte Toleranz, Akzeptanz und Rücksichtnahme im unmittelbaren Wohnumfeld. Räumlich näher ist uns im Alltag kaum jemand. Erfordert diese Situation auf der einen Seite von uns Einfühlungsvermögen und Duldsamkeit, erhalten wir auf der anderen Seite ungleich viel mehr zurück: von der kleinen Hilfestellung bis zur tatkräftigen Unterstützung, vom gelegentlichen Blumengießen bis zur nächtlichen Nothilfe, von einem netten Nebeneinander bis zur engen Freundschaft. Nichts hiervon ist selbstverständlich. Nachbarn müssen vielmehr Augen und Ohren offen halten, miteinander sprechen, eine helfende Hand anbieten, oder auch einfach nur da sein. Tag für Tag. Das ist die Basis eines guten Miteinanders, einer guten Nachbarschaft und nicht zuletzt auch die Grundlage für eine funktionierende, solidarische Gesellschaft. In diesem Sinne unterstütze ich das Netzwerk Nachbarschaft und alle dort engagierten, ehrenamtlich tätigen Menschen bei ihrem wichtigen Einsatz für ein positives und lebenswertes Wohnumfeld.“

Batzing-LichtenthalerSabine Bätzing-Lichtenthäler
Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz

"Nachbarschaften sind wichtige Netzwerke, die den Zusammenhalt unserer Gesellschaft fördern. Lebendige Nachbarschaften bieten Gemeinschaft, Hilfe und Unterstützung, Spaß, Bildung und vieles mehr. Rheinland-Pfalz ist die Förderung neuer Nachbarschaften ein wichtiges Anliegen. In unserem Land gründen sich vielfältige Nachbarschaftsinitiativen, die mein Ministerium auch finanziell unterstützt: Dorfgemeinschaften, Bürger für Bürger-Projekte, (virtuelle) Netzwerke, Senioreninitiativen, Tauschbörsen und anderes mehr. Die Initiative „Netzwerk Nachbarschaft“ verbindet viele gute Beispiele gelebter Nachbarschaft. Diese Arbeit unterstütze ich gerne als Patin für Projekte aus Rheinland-Pfalz.“

LaMI Bachmann 160x160 webMonika Bachmann
Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie im Saarland

"Gemeinsam etwas erleben, sich gegenseitig unterstützen und im unmittelbaren Wohnumfeld Zusammenhalt schaffen – dies sind Werte, die besonders vor der Entwicklung des Demografischen Wandels eine große Rolle im sozialen Miteinander und unserem gesellschaftlichen Leben spielen. Wir wollen im Saarland eine Kultur des Miteinanders, des Willkommen-Heißens leben. Es ist gut, wenn man sich auf die Menschen in seiner Umgebung verlassen kann. Im Saarland sagt man nicht umsonst, dass Jeder Jeden kennt. Hier wird Nachbarschaft groß geschrieben und gepflegt. Besonders den Kontakt zwischen Jung und Alt sollten wir pflegen und unterstützen. Ich übernehme sehr gern eine Patenschaft im Netzwerk Nachbarschaft.“

 

LaMi-Klepsch-Portrait 160x160Barbara Klepsch
Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz in Sachsen

"Unser Leben wird ganz wesentlich von der Qualität des zwischenmenschlichen Zusammenlebens bestimmt. Gute Nachbarn sind dabei viel wert. Sorgen wir also dafür, dass wir in Frieden und guter Nachbarschaft leben können und dass dies auch unseren Nachbarn so gefällt. – In diesem Sinne unterstütze ich engagierte Nachbarschaftsprojekte in Sachsen.“

 

Ministerin Petra Grimm-Benne webPetra Grimm-Benne
Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt

"Nachbarschaften aktiv gestalten ist ein Ansatz präventiver Sozialpolitik in Sachsen-Anhalt. Engagierte Nachbarn heißen neue Nachbarn willkommen, achten auf einander und übernehmen beispielsweise als Paten oder Patinnen Verantwortung für Kinder, Familien oder Ältere. Die Menschen mit ihren vielfältigen Kompetenzen und Erfahrungen prägen das nachbarschaftliche Miteinander. Über die tägliche Begegnung werden Vorurteile überwunden und neue (helfende) Netwerke geknüpft. So wird Teilhabe ermöglicht und Nachbarschaft zu einem wichtigen Element sozialen Zusammenhalts.“

SH Sozialminister Heiner Garg 160x160Dr. Heiner Garg
Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren in Schleswig-Holstein

"Mein herzlicher Dank gilt allen, die sich für andere Menschen einsetzen. Sie helfen damit nicht nur unmittelbar den Personen vor Ort, die Hilfe benötigen. Sie tragen damit entscheidend zum Gelingen unserer Gesellschaft insgesamt bei. Nur wenn wir aufeinander achten und uns gegenseitig helfen, funktioniert ein gutes Zusammenleben. Angefangen in der eigenen Nachbarschaft. Dass das Engagement auch den Engagierten selbst häufig viel wieder gibt, ist ein zusätzlicher Gewinn. Ich habe daher sehr gerne die Patenschaft des vorbildlichen Projektes Netzwerk Nachbarschaft übernommen. Danke, dass Sie für andere da sind!“

Thuringen WernerHeike Werner
Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in Thüringen

"Eine gute Nachbarschaft kann in vielen Lebensbereichen eine wertvolle Unterstützung im Alltag sein. Gerade Familien und ältere Menschen fühlen sich in einer freundlichen und aufmerksamen Nachbarschaft geborgener und sicherer, ist Hilfe und Unterstützung doch schnell erreichbar. Harmonie in der umgebenden Gemeinschaft trägt zum Wohlbefinden bei. Gute Nachbarn nehmen Paketsendungen an, pflegen im Urlaub die Zimmerpflanzen oder halten ab und zu einen kleinen Plausch. Gute Nachbarn verzeihen auch, wenn beispielsweise einmal abends die Musik zu laut wurde. Gute Nachbarn sehen auch den Kindern von Nebenan einiges nach. Hingegen kann ein Nachbarschaftsstreit die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Das lässt das Zuhause nicht mehr zu einem Ort der Entspannung und des Rückzugs werden. Toleranz, Respekt, gegenseitige Rücksichtnahme und kleine Hilfestellungen sollten beim engen Zusammenleben, wie auch überall sonst, praktiziert und gelebt werden.Kreative und soziale Gemeinschaftsprojekte von Nachbarn in ganz Thüringen werden mit der Unterstützung des Netzwerks Nachbarschaft gefördert. Das regt kooperatives Miteinander an. Gern unterstütze ich als Patin solche Nachbarschaftsprojekte in unserem Freistaat."