Wettbewerb

Bürgermeister fördern Wettbewerb

Über 60 Städte und Gemeinden riefen gemeinsam mit uns zum Wettbewerb „Die schönsten Nachbarschaftsaktionen 2017“ auf.

Hoerup NachbarnmitBurgermeister

Von guter Nachbarschaft profitieren nicht nur die vielen Nachbarn, die sich eigeninitiativ für ihr Wohnumfeld einsetzen. Immer öfter unterstützen auch die Kommunen dieses freiwillige Engagement. Denn wo Nachbarn gemeinsam aktiv werden, beispielsweise mit Begrünungsaktionen im Wohnumfeld, tragen sie zur positiven Belebung ihres Quartiers bei. Das so verschönerte Ortsbild stärkt die Identifikation mit dem Wohnumfeld. Viele Anwohner übernehmen Pflegepatenschaften. Die vielen nachbarschaftlich organisierten Willkommensinitiativen engagieren sich dafür, dass sich Geflüchtete in der neuen Nachbarschaft gut aufgenommen fühlen. Straßenfeste, Sport- oder Kulturveranstaltungen von Nachbarn stärken den Zusammenhalt von Jung und Alt im Wohnumfeld. Und oft sind sie die Initialzündung für nachhaltige Vor-Ort-Netzwerke. Viele Kommunen fördern dieses Engagement erfreulich unbürokratisch.

Breite Unterstützung

Als bundesweites Netzwerk fördern wir diese Entwicklung seit dreizehn Jahren. Jedes Jahr lädt die Community zum Wettbewerb für die originellsten und nachhaltigsten Aktionen ein. 2017 waren über 40 Städte und Gemeinden in Deutschland und Österreich mit im Boot und riefen zum Mitmachen auf. Darunter Großstädte wie München, Bremen, Oberhausen und Paderborn, aber auch viele kleine Gemeinden wie Mühlau in Sachsen und Icking in Bayern. Besonderen Einsatz zeigt auch die Stadt Pfullingen in Baden-Württemberg: Hier wurde den Einwohnern sogar Unterstützung bei der Wettbewerbsbewerbung angeboten. "Wir freuen uns über die Unterstützung durch die Bürgermeister!" sagt Erdtrud Mühlens, Gründerin von Netzwerk Nachbarschaft. "Denn ihre Unterstützung öffnet aktiven Nachbarn viele Türen und hilft allen, bürokratische Hürden abzubauen."

Das sagten die BürgermeisterInnen


"Der Stadtchef (Thomas Hirsch) ist überzeugt, dass es zahlreiche Projekte gibt, bei denen sich Nachbarinnen und Nachbarn gemeinschaftlich für ein besseres Miteinander engagieren und ruft entsprechende Initiativen zur Teilnahme am Wettbewerb auf"
Quelle: Landau (Rheinland-Pfalz)

"Ich würde mich freuen, wenn Nachbarschaften aus Neustadt in Holstein sich am Wettbewerb beteiligen und so zum Vorbild für andere werden."
Quelle: Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider, Neustadt in Holstein (Schleswig-Holstein)

"Es wäre doch schön, wenn auch Bad Sodener Projekte in diesem Jahr dabei wären. (...) Denn gerade in einer so dichtbesiedelten Region wie dem Rhein-Main-Gebiet ist eine gut funktionierende Nachbarschaft in vielen Lebenssituationen überaus hilfreich."
Quelle: Bad Soden (Hessen)

Mindestens 59 weitere Städte und Gemeinden unterstützten unseren Wettbewerb. Sie sind unter "Unterstützende Gemeinden und Städte" hinterlegt.

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