Stimmen aus Politik und Verbänden

Hermann Gröhe, Bundesminister für Gesundheit

“Eine gut gelebte Nachbarschaft kann gerade für ältere und pflegebedürftige Menschen eine wichtige Unterstützung sein. Oftmals sind es die kleinen Dinge, wie die Gespräche im Hausflur oder auf der Straße, die Begleitung beim Gang in den Supermarkt und die regelmäßigen Kontakte, die das Leben erleichtern und lebenswert machen. Ich wünsche mir daher sehr, dass die Initiative der AOK Rheinland/Hamburg für das Pilotprojekt ‘Gesunde Nachbarschaften’ noch viele Nachahmer findet.”

Foto: BMG/Jochen Zick (action press)

Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen a.D.

“Bestmögliche Versorgungs- und Beratungsangebote und barrierefreier Wohnraum sind für viele Menschen zwei wichtige Voraussetzungen dafür, dass sie auch im hohen Alter in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Für sie ist ihr Quartier, ihr Stadtteil, ihr Veedel viel mehr als nur ‚Wohnumfeld‘. Über viele Jahre hinweg ist es für sie Heimat geblieben oder dazu geworden. Heimat im Quartier zu erhalten – dieses wichtige Ziel möchte die Landesregierung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, mit guten Nachbarinnen und Nachbarn, erreichen. Bei uns in Nordrhein-Westfalen gibt es viele Beispiele für solche guten Nachbarschaften. Die AOK Rheinland/Hamburg unterstützt sie bei ihrem vorbildlichen Einsatz für ihre Mitmenschen und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Darüber freue ich mich und wünsche viel Erfolg!”

Cornelia Prüfer-Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg

“Städte und Gemeinden werden sich in den kommenden Jahren verändern, der Anteil älterer Menschen wird ansteigen. Ein solcher gesellschaftlicher Wandel stellt uns alle vor Herausforderungen, bietet aber auch Chancen für eine lebenswerte Stadt und ein soziales Miteinander. Gerade ältere Menschen fühlen sich ihrem Zuhause und ihrem Wohnumfeld stark verbunden. Die überwiegende Mehrheit wünscht sich, bis ins hohe Alter und auch bei Pflegebedürftigkeit in ihrem Wohnumfeld zu bleiben. Deshalb gilt es, Hilfsangebote so umzusteuern, dass vorrangig quartiersbezogene Strukturen, die nachbarschaftliches Engagement ermutigen und fachpflegerische Versorgung ergänzen, verwirklicht werden. Diese Absicht verfolgt auch das Projekt ‘Gesunde Nachbarschaften’ der AOK Rheinland/Hamburg und seiner Partner. Dort finden Engagierte eine Anlaufstelle und können Projekte vorstellen, die diesen Weg bereits eingeschlagen haben und Vorbild für andere sein können. Als Hamburger Gesundheitssenatorin freut mich dieses Engagement und ich hoffe, dass es viele Nachahmer finden wird.”

Dr. h.c. Jürgen Gohde, Vorstandsvorsitzender des KDA

“Lebendige Nachbarschaften fördern Begegnung, gemeinsames Miteinander und Unterstützung im Quartier. Sie tragen zur Lebensqualität und zum Wohlbefinden bei und können sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Ich begrüße das Pilot-Projekt „Gesunde Nachbarschaften“ der AOK Rheinland/Hamburg und dem Netzwerk Nachbarschaft. Mit seinen zahlreichen Nachbarschafts-Projekten ermöglicht es nützliche Einblicke, wie aktive Nachbarschaft aufgebaut und gefördert werden kann. Unsere Erfahrungen im Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) zeigen, dass Haupt- und Ehrenamtliche nachahmenswerte und konkrete Beispiele brauchen, denn Nachbarschaften sind vielfältig wie es seine Bewohnerinnen und Bewohner sind.”

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