Grüner Daumen sucht Handvoll Nachbarn

Zusammen gärtnern macht Spaß und bringt die Nachbarschaft zusammen
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Ideal für die kleinen Nachbarn: Ein liebevoll begrünter Innenhof, in dem sich prima Feste feiern lassen
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Fast 100 Interkulturelle Gärten gibt es in Deutschland. Bei der Umsetzung ihrer Projekte erhalten die Nachbarn fachmännische Unterstützung von der Stiftung Interkultur
Bildquelle: Netzwerk NachbarschaftFür ein Viertel der Deutschen ist Gartenarbeit die schönste Freizeitbeschäftigung überhaupt. Gemeinsam mit den Nachbarn machen Blumenpflege und Kartoffelpflege doppelt so viel Spaß.
Sie suchen ein Gemeinschaftsgrundstück oder wollen Ihre Gärten mit Nachbarn zusammenlegen? Oder Ihren Innenhof in eine grüne Oase verwandeln? Dann mal „ab ins Grüne“! Machen Sie es der Kölner Nachbarschaftsinitiative Familiengartenhaus nach, die inmitten ihrer 3.200 Quadratmeter großen Wohnanlage einen Gemeinschaftsgarten mit Brunnen und Spielplatz anlegte. Professionelle Hilfe holten sich die Nachbarn dabei von einer Gartenarchitektin, die Miniatur-Gartenmodelle anfertigte und einen Finanzierungsplan aufstellte. Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten vermittelt den Kontakt zu einem qualifizierten Gartengestalter. Ideen und praktische Anregungen für Ihr Gartenprojekt finden Sie in unserer Checkliste oder unter www.urbanacker.net.
Gepachtetes Garten-Glück
Wenn Sie über keine eigenen Flächen verfügen, müssen Sie auf Gärtnerfreuden trotzdem nicht verzichten: Städte und Gemeinden verpachten auf Anfrage ungenutzte Grundstücke an private Gruppen. Die Nachbarn der Initiative „Interkulturelle Gärten Marburg“ machen es vor. Sie „ergatterten“ von der Stadt eine große Wiese, wo heute dank tatkräftiger Nachbarn Obst und Gemüse bestens gedeihen. Auch Landwirte folgen dem Trend und verpachten Saisongärten inklusive Gerätschaften an frischlufthungrige Nachbarn. Kompetenter Ansprechpartner für Gartengründer ist die Stiftung Interkultur, die Nachbarschaftsgärten betreut und berät.
Die Garten-Guerilla ruft!
Gartenfreunde nutzen jedes Fleckchen Grün und sei es eine Verkehrsinsel auf einer befahrenen Straße. Was in Großbritannien und den USA als Guerilla-Gardening bekannt wurde, finden auch hierzulande verstärkt Anhänger: Nachbarn bepflanzen kurzerhand Wegränder, Baumscheiben und ungenutzte Pflanzenkübel. Sie wollen mitmachen? Dann sollten Sie wissen, dass einige Städte Baum- oder Grünpatenschaften an. Legal oder illegal – Sie entscheiden! Und finden hier weitere Tipps für eine grüne Nachbarschaft.
Leseempfehlungen:
Wenn Städter Wurzeln schlagen (ZEIT online, 6.8.2010)
Die Welt auf 16 Parzellen (ZEIT online, 22.8.2010)
Immer mehr Großstädter entspannen bei der Gartenarbeit (WELT online, 21.8.2010)






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