Familie, Kinder & Senioren

Großfamilie Nachbarschaft

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Alle Generationen ziehen an einem Strang

Wenn Jung und Alt an einem Strang ziehen, gewinnen alle!

Bildquelle: Netzwerk Nachbarschaft
Kinder und

Beliebt von eins bis 99: Gemeinsame Vorlesestunden.

Bildquelle: Kindertagesstätte Groß und Klein
Kinder und

Bei gemeinsamen Pflanzaktionen kommen sich die jungen und alten Nachbarn näher.

Bildquelle: Lebensräume für Jung und Alt

Geben und Nehmen über alle Altersgrenzen hinweg – in Mehrgenerationenprojekten ist das Alltag. Dort wachsen Nachbarn zu modernen „Großfamilien“ zusammen.

Mehrgenerationenprojekte sind offene Treffpunkte mit Freizeit-, Kultur- und Beratungsangeboten für Jung und Alt – oder Hausgemeinschaften, in denen alle von eins bis 99 Jahre unter einem Dach leben. Und alle sind sich einig: Das Miteinander der Generationen ist das beste und nachhaltigste Wohn- und Lebenskonzept für die Zukunft. In gut zwanzig Jahren werden die über 60-Jährigen 40 Prozent der Gesamtbevölkerung im Land ausmachen. Bereits jetzt leben in Deutschlands so viele Generationen gleichzeitig wie noch nie.

Austausch erwünscht!

Berührungsängste gibt es nicht – im Gegenteil: 76 Prozent der unter 30-Jährigen meinen, dass der regelmäßige Kontakt zwischen den Generationen entscheidend für eine gute Nachbarschaft ist. Vor allem ältere Nachbarn sympathisieren mit neuen Wohnformen: 34 Prozent der über 50-Jährigen würden später am liebsten in einer generationen-übergreifenden Hausgemeinschaft wohnen. Nur wenige wollen ihren Lebensabend im Alten- oder Seniorenheim verbringen.

Unterstützer und Förderer helfen

Da ist es gut, dass ambitionierte Mehrgenerationenprojekte immer mehr Unterstützung von Verbänden, Vereinen oder Stiftungen erhalten. Sie beraten bei der Umsetzung und helfen mit Fördermitteln. Auch auf dem Wohnungsmarkt bewegt sich was: Viele Kommunen oder Wohnungsgenossenschaften “bauen“ auf das Miteinander von Jung und Alt. Ganze Quartiere oder Siedlungen werden Generationen verbindend gestaltet. Suchen auch Sie Mitstreiter oder wollen sich mit Nachbarn austauschen, die bereits erfolgreich Mehr-Generationen wohnen? Dann werden Sie bei Kontakt- oder Projektbörsen fündig – oder hier bei Netzwerk Nachbarschaft.

Modellprojekte zeigen wie’s geht

Netzwerk Nachbarschaft prämiert vorbildliche Gemeinschaften von Jung und Alt. Die Bundesregierung engagiert sich mit dem 2006 gestarteten, überaus erfolgreichen  Aktionsprogramm „Mehrgenerationenhäuser“. Das fördert heute 500 Tageseinrichtungen – verteilt in ganz Deutschland. 2009 zeichnete das Förderprogramm „Wohnen für (Mehr)Generationen. Gemeinschaft stärken - Quartier beleben“ 30 Wohnprojekte aus, in denen Jung und Alt in Hausgemeinschaften oder Siedlungen zusammen leben. Quer durch die Republik machen immer mehr Nachbarn vor, wie schön das Leben in der Mehr-Generationen-Gemeinschaft sein kann – Hier hat die Zukunft schon begonnen!


Mehr-Generationen Wohnen!

Nachbarn erfüllen sich den Traum von einer Hausgemeinschaft mit jungen und älteren  Nachbarn– und gewinnen mehr Lebensqualität. Zwei Wohnprojekte stellen sich vor:

„Nachbarschaftliches Wohnen“ in Bremerhaven

Eine Wohnungsgesellschaft baute das Mehrfamilienhaus der Initiative nach deren Vorstellungen um. Weiterlesen

„Lebensräume für Jung und Alt“ in Ravensburg

Nachbarn unterschiedlicher Generationen und Nationalitäten leben gemeinsam unter einem Dach. Weiterlesen


Zukunfts-Wohnen: Gemeinsam statt einsam

Lebensmodelle mit Zukunftsaussichten: Neue Wohnformen beziehen junge und ältere Menschen ohne familiäre Bindungen in soziale Gemeinschaften ein. Weiterlesen


Checkliste Mehrgenerationen-Projekte

Wie sich Jung und Alt gegenseitig das Leben und den Alltag verschönern können? Da gibt es viele Möglichkeiten! Sie suchen noch Ideen? Hier geht’s zur Checkliste


Wichtige Kontakte im Überblick

Hier finden Sie Links zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten sowie Beratungsstellen für Ihr Projekt. Hier geht’s zur Linkliste

 


Quelle Umfragen: Repräsentative Emnid-Umfrage der BHW Bausparkasse unter 341 Deutschen zwischen 14 und 30 Jahren (2006) und 1.000 über 50-Jährigen Eigenheimbesitzern (2009)

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