Börsen & Märkte

Schenken stiftet Freude

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Der Film zum Thema: Oldenburger Verschenkmarkt

Quelle: Stadt Oldenburg

Flohmärkte sind eine tolle Sache, doch was die Oldenburger Nachbarn mit ihrem Verschenkmarkt organisieren, ist besonders. Und eine tolle Idee zum Nachmachen.

Einfach wegwerfen kann jeder. Doch vielfach sind die Dinge, die wir entsorgen, für andere sehr nützlich. Oldenburger Nachbarn hatten da eine tolle Idee. Sie gründeten einen Verschenkmarkt. Aussortierte Gegenstände wie Geschirr, Kleidung, Deko-Material, Spielsachen und Bücher finden hier neue Besitzer. Sperrige Möbel und andere große Objekte werden über den Online-Verschenkmarkt vertrieben. Transport- und Platzprobleme lösen die Nachbarn damit auf ganz einfache Weise. Um online verschenken zu können, muss bei der Registrierung eine Oldenburger Postleitzahl angegeben werden.

Wie alles begann...

Die Idee des Oldenburger Verschenkmarktes hatte Käthe Nebel. „Ich fing in den 60er Jahren an, Kleidung zu sammeln und gab sie einer bedürftigen jugoslawischen Familie. Kurz darauf erhielt ich von vielen Menschen weitere Spenden, auch andere Gegenstände“, erinnert sich die Gründerin. Für ihr jahrzehntelanges Engagement im Umweltschutz und im sozialen Bereich wurde ihr im Juli 2008 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Der Verschenkmarkt ist heute in Oldenburg fest verankert und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.


Ökologisch, ökonomisch und filmreif

Und der Vorteil hat Gewicht: Geschätzte 60 Tonnen an sogenanntem Sperrmüll werden pro Jahr durch den Verschenkmarkt in Oldenburg eingespart. Dabei ist der Verschenkmarkt auch ein sozialer Gewinn und stärkt die Solidarität untereinander. Auch die Oldenburger Kinder machen mit. Sie verschenkten etwas ganz Großes: Helmut, den riesigen Kuschelbär. Der passte einfach nicht mehr in ihr Klassenzimmer.

Im folgenden Filmbeitrag sehen Sie, wie der Bär zum Verschenkmarkt kam.

Zum Film

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