Wettbewerb

Ausgezeichnete Nachbarschaften

Die Resonanz auf den AOK-Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften 2020“ beeindruckt: Nachbarschaften aus dem Rheinland und Hamburg zeigen, wie sie das gesunde Miteinander im Wohnumfeld gestalten. Jetzt wählte die prominent besetzte Jury die Preisträger aus.

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Die Jury: Günter Wältermann, Vorsitzender des Vorstandes der AOK Rheinland/Hamburg; Erdtrud Mühlens, Gründerin von Netzwerk Nachbarschaft; Sophie Rosentreter, Filmproduzentin und Demenz-Expertin; Prof. Dr. med. Ingo Froböse, Professor für Prävention und Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule Köln; Dr. med. Jörn Klasen, Facharzt für innere Medizin, Ernährungsmedizin und Naturheilverfahren

 

Insgesamt stellten 11.130 TeilnehmerInnen aus dem Rheinland und Hamburg ihre gemeinschaftlichen Projekte vor. Ihnen galt das große Lob der prominent besetzten Jury: Alle Projekte befassen sich auf kreative Weise mit der Frage, wie ein gesundes Miteinander im Wohnumfeld gestaltet werden kann. Kreativität und Eigeninitiative, Herzlichkeit und menschliche Nähe zeichnen alle Bewerbungen aus. Allen gemein ist die klare Botschaft: Wir können viel bewegen und unseren Lebensalltag gesünder gestalten – auch oder gerade in Corona-Zeiten!

Das sagt die Jury

Gemeinsame Fitnesstreffen, Kochgemeinschaften oder Begrünungsprojekte, Patenschaften für Spaziergänge, Alltagshilfen oder Singen im Freien – die Bandbreite der Aktivitäten in den Nachbarschaften begeistert! Die große Herausforderung für die JurorInnen: Unter den zahlreichen Projekten zehn PreisträgerInnen auszuwählen.

Günter Wältermann, AOK Rheinland/Hamburg:

„Jedes einzelne Projekt trägt vorbildlich dazu bei, die Lebensqualität für alle im Wohnumfeld zu verbessern. Gelebte Nachbarschaften bieten Rückhalt, fördern Teilhabe und wirken sich positiv auf die Gesundheit aller Beteiligten aus. Dieses Engagement wollen wir auszeichnen und unterstützen."

Erdtrud Mühlens, Netzwerk Nachbarschaft:

„Alle Teilnehmenden zeigen im Großen wie im Kleinen: Gute Nachbarschaft ist besonders in kritischen Zeiten eine Ressource, die vor Einsamkeit und Krankheit schützt und den Lebensalltag für alle Generationen bereichert.“

Sophie Rosentreter, Demenz-Expertin:

„Mich hat sehr beeindruckt zu sehen, wie es Nachbarschaften trotz Corona schaffen, noch enger zusammenzurücken. Die TeilnehmerInnen haben mit kreativen Ideen Netzwerke aufgebaut, ihre Aktionen sind von generationsübergreifender Wertschätzung und Rücksicht getragen. Ich würde mir wünschen, dass sich viele Nachbarschaften ein Beispiel daran nehmen.“

Prof. Dr. med. Ingo Froböse, Deutsche Sporthochschule Köln:

"Gesundheit aktiv selber gemacht, das ist ein wesentliches Merkmal der diesjährigen Preisträger! Bewegung und Ernährung ermöglichen ein wunderbares soziales Miteinander und  schaffen es, Alt und Jung in Spiel und Sport zusammen zu bringen – vorbildlich!“

Dr. med. Jörn Klasen, Ernährungsmediziner:

„Es ist fantastisch, dass viele Nachbarschaften der gesunden Ernährung eine ganz wichtige Rolle zuschreiben. Vom gemeinsamen Gemüseanbau über Workshops bis zu Kochgemeinschaften gehen viele NachbarInnen neue Wege. Vor allem Jugendliche sind aktiv dabei. Das sind starke Impulse, von denen alle profitieren können, die ihren Lebensalltag durch ausgewogene Ernährung aufwerten wollen."

Die Preisträger 2020

Der diesjährige Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ geht an sieben Nachbarschaften im Rheinland und an drei aus Hamburg. „Dieses herausragende Engagement wollen wir anerkennen und unterstützen“, sagt Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg. Die Preisträger erhalten je 1.000€ zur Weiterentwicklung ihrer Projekte.  Neue Nachbarschaftsaktionen sind weiterhin gefragt!

   Ausgezeichnete Projekte 2020  

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