Jede Wiese zählt - Wer ist dabei
Nachbarschaften treiben's grün!
Grüne Oasen gestalten, Klima und Artenvielfalt schützen und das Wohnumfeld zum Blühen bringen – wenn Anwohner:innen gemeinsam zum Spaten greifen, wird’s garantiert bunt!
Hier stellen wir die Gewinner-Projekte aus diesem Jahr sowie aus den vergangenen Jahren vor.
Lassen Sie sich inspirieren.
Die Gewinner von "Jede Wiese zählt!" 2026
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„Für uns zählt: Grün statt Grau!“ Initiative: BetonKnacker Schernikau, gARTenakademie Sachsen-Anhalt e.V., Sachsen-Anhalt
Im Rahmen des Projekts „Gemeinsam gesund durchs Gartenjahr“, der gARTenakademie Sachsen-Anhalt e.V., fand im Juli dieses Jahres die erste BetonKnacker-Aktion statt, angelehnt an die niederländische Tradition des „Tegelwippen“. In Gemeinschaftsarbeit rissen die Aktiven einen alten Waagen-Schuppen in Schernikau ab, legten die versiegelte Fläche frei und schafften so wieder Raum für die Natur. Das Waageloch neben dem einstigen Schuppen füllten sie mit Ziegelsplitt und Erde, um dort pflegeleichte, heimische Stauden wie Eselsohr, Brandkraut, Schafgarbe und Duftnessel zu pflanzen – für die lokale Vegetation und ihre tierischen Bewohner.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / gARTenakademie Sachsen-Anhalt e.V. |
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„Wir bauen auch exotische Gemüsesorten an“ Initiative: Solidarischer Gemeinschaftsgarten Trier e.V. (Rheinland-Pfalz)
Die Mitglieder des Solidarischen Gemeinschaftsgartens Trier e.V. betreiben seit neun Jahren eine rund 5.000 Quadratmeter große grüne Oase mitten im Industriegebiet Trier-Euren. Ihr Ziel: gemeinsam nach ökologischen Prinzipien Obst und Gemüse anbauen, die Ernte solidarisch teilen und einen Ort der Begegnung sowie des praxisnahen Lernens schaffen. Neben alten, heimischen Obst-und Gemüsesorten sowie Kräutern wachsen im solidarischen Gemeinschaftsgarten Trier auch exotischere Gemüse- und Beerensorten, wie etwa Kardamom, Ananassalbei, Maulbeere, Feigen, Granatäpfel, Paw Paw ("Indianerbanane") oder Karamellbirne. Extreme Sommerjahre mit wenig Gießwasser gaben den Vereins-Mitgliedern den Impuls zum klimaangepassten Gärtnern, so dass nun auch vermehrt hitze- und dürrebeständige Nutzpflanzen angebaut werden. In der jährlich stattfindenden Skillsharing-Woche geben die Gemeinschaftsgärtner:innen ihr Wissen rund um Landwirtschaft, Handwerk, Nachhaltigkeit und Kunst an andere Gartenbegeisterte und Interessierte weiter. Die Vereinsmitglieder bieten regelmäßig Umwelt- und Projekttage für Kitas, Schulen und Gruppen an.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Solidarischer Gemeinschaftsgarten Trier e.V. |
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„Unsere Straßen blühen in bunter Pracht“ Initiative: Green City e.V. Grünpaten, München
Gestern noch brachliegende Fläche, heute ein Hingucker mit Wildstauden und Sommerblumen. Die Aktiven von Green City e.V. bepflanzen Grünstreifen, um mehr Natur in die Stadt zu holen und Menschen in der Nachbarschaft zusammenzubringen. In München engagieren sich dafür 300 Pat:innen von Green City e.V., die in den vergangenen zwei Jahren bereits ca. 800 qm Brachfläche neu begrünt haben. Für die Erstbepflanzung erhalten neue Grünpat:innen ein Blumenpaket mit 48 heimischen Wildstauden sowie Bio-Erde von der Stadt München. Begleitet werden die Engagierten von den Vereinsmitgliedern, die ihnen das nötige Wissen und Werkzeug vermitteln.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Green City e.V., München |
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„Unsere Nachbarschafts-Oase wächst mit uns zusammen“ Initiative: Nachbarschaftshilfe Ottweiler (Saarland)
Jede Wiese ist auch ein Ort für Natur, Begegnung und gelebte Nachbarschaft, das zeigen 15 aktive Gärtner:innen aus Ottweiler. Auf einer gemeinsam gestalteten, insektenfreundlichen Blühfläche schaffen sie für heimische und mehrjährige Pflanzen einen wertvollen Lebensraum und ein vielfältiges Nahrungsangebot für Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Gleichzeitig gestalten sie einen naturnahen Ort, der das Stadtbild bereichert und Anwohnende zum Verweilen einlädt. Die Aktiven planen außerdem verschiedene Mitmachaktionen wie das gemeinsame Bauen von Insektenhotels und das Anlegen von Wasserstellen. Mit mehreren kreativen und informativen Aktionen vermitteln sie zudem allen Interessierten das Wissen über Pflanzen, Insekten, Biodiversität und einen achtsamen Umgang mit unserer Umwelt.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Nachbarschaftshilfe Ottweiler |
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„Deutschunterricht im Gewächshaus – unser Garten fördert die Vielfalt“ Initiative: Dübener Heide e.V., Bad Düben (Sachsen)
Im Gemeinschaftsgarten am Wasserturm gedeiht ein Ort, an dem interkulturelle Verständigung mit vielen Alters- und Sozialgruppen gelebt wird – und natürlich wachsen hier auch Gemüse, Obst, Kräuter und Blumen. Über 20 engagierte Gärtner:innen bepflanzen und pflegen die Gemeinschafts-, Einzel- und Hochbeete. Dafür bauten sie ein Gewächshaus und entwickeln seitdem ihren Garten stetig weiter. Ein ressourcenschonender Umgang ist den Aktiven dabei wichtig: Sie kompostieren die Gartenabfälle, ein eigener Brunnen dient der Wasserversorgung und Solarpaneele liefern Strom. Mit Insektenhotel und Sandarium schaffen die Aktiven so Lebensräume für Insekten und unterstützen die Artenvielfalt. Die Sommerküche dient ihnen zur Verarbeitung der eigenen Ernte und als gemeinsamer Ort zum Kochen, Essen und für den kulturellen Austausch. Mit regelmäßigen Gartentagen und Workshops geben die Aktiven ihr Wissen weiter.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Dübener Heide e.V., Bad Düben |
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„Wir schaffen mit unserem Garten ein neues Bewusstsein“ Initiative: Lucys Garten, Berlin
Dank der 35 engagierten Nachbar:innen wuchs auf einer ehemals brachen Parkfläche in fünf Jahren ein blühender Gemeinschaftsgarten. Die Aktiven pflanzen vor allem nachhaltig, mehrjährig und wassersparend. Dafür nutzen sie selbst angesetzte Komposterde. Die von ihnen selbstgebauten Sitzgelegenheiten laden Anwohnende zum Verweilen ein. Zudem veranstalten die Gärtner:innen regelmäßig Gartenfeste, die viele – auch neue Nachbar:innen – anlocken und zum Mitmachen animieren. Dieses Jahr wurden die Gärtner:innen eingeladen, Teil des Kunstwerks „Pollinator Pathmaker“ zu werden, bei dem bestäuberfreundliche Pflanzen nach einem bestimmten Algorithmus angeordnet werden.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Lucys Garten, Berlin |
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„Wir gestalten gemeinschaftlich ein grünes Paradies“ Initiative: Permakulturzentrum Kiel e.V. Schleswig-Holstein
Im Zentrum von Kiel gestaltet ein Team von circa 20 Permakultur-Begeisterten seit 2014 einen urbanen Stadt- und Waldgarten. Auf dem Gelände des Kreativzentrums „Alte Mu“ wächst heute in Hoch-, Hügel- und Vertikalbeeten ein grünes Paradies aus Kräutern, Blüten und Früchten. Die Mitglieder des Permakulturzentrum Kiel e.V. organisieren sich selbst, jede:r darf mitbestimmen. Alle zwei Wochen versammeln sich die Aktiven, um zukünftige Projekte und Aktionen zu besprechen. Jeden Mittwoch und Freitag kommen sie zu offenen Gartentreffen zusammen. Anwohnende aller Generationen sind eingeladen, bei der Gestaltung der Vereinsflächen mitzuwirken. Im Laufe eines Gartenjahres pflanzen und ernten die Aktiven Kräuter, Früchte, Beeren oder Blumen. Dabei lernen sie viel über die nachhaltige Pflanzenpflege und -kultivierung. Das gemeinsame Arbeiten und Lernen stärkt auch das soziale Klima, etwa beim gemeinsamen Backen am Lehmbackofen, beim Zubereiten von Gemüse oder beim Verköstigen der selbstgemachten Johannisbeermarmelade.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Permakulturzentrum Kiel e.V. |
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„Unser denkmalgeschütztes Freibad wird zur Spree-Oase“ Initiative: Strombad e.V., Cottbus (Brandenburg)
Ein wundervolles historisches Areal an der Spree wurde zur Nutzung ausgeschrieben und die engagierten Vereinsmitgliedern vom Strombad e.V. erhielten den Zuschlag. Das „Erbe“ umfasste auch einen großen Haufen Granitsteine. Die Aktiven entwickelten die Idee, Hochbeete auf dem Areal anzulegen, für die Mitglieder:innen und Interessierten. Diese ergänzten sie durch umgenutzte Holzboxen. Trotz regelmäßig stattfindender Festivals und anderer Veranstaltungen arbeiten die Vereinsmitglieder für den Erhalt des Lebensraumes von Pflanzen und Tieren. Sie legten eine Insektenwiese an und bauten für ihr Kinderprojekt „vom Pollen zum Vogelei“ Nistkästen und ein Insektenhotel. Regelmäßig laden die Gärtner:innen alle Anwohnenden zum Gartenbrunch, Tag des offenen Denkmals oder Adventsmarkt ein.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Strombad e.V., Cottbus |
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„Bei uns wächst Nachbarschaftshilfe mit jedem Beet“ Initiative: Schoettle-Garten, Stuttgart, Baden-Württemberg
Eine ambitionierte Gruppe von Anwohnenden verwandelt eine öffentliche Grünfläche am Erwin-Schoettle-Platz in Stuttgart-Heslach in einen lebendigen Gemeinschaftsgarten und in ein Stück „Essbare Stadt Stuttgart“. Im Mai diesen Jahres wurde den Aktiven der Platz zur Verfügung gestellt. Seitdem pflanzen die Hobby-Gärtner:innen darauf Gemüse, Kräuter und weitere Nutzpflanzen an, und die wachsen inzwischen üppig. Die Erntezeit ist in vollem Gange. Zusätzlich wurde eine direkt angrenzende Fläche für eine Blumen- und Obstwiese genehmigt. Die Gärtner:innen wollen den Schoettle-Garten gleichzeitig zum attraktiven Begegnungsort für die Anwohnenden gestalten, mit Essbarem für Besucher:innen und mit Lebensräumen für Insekten und Vögel. Alle sind eingeladen, dabei mitzuwirken, dass Natur und Nachbarschaft gemeinsam wachsen und gedeihen können. Ein angrenzendes Restaurant stellt den Aktiven Wasser für ihren Garten zur Verfügung. Mit der benachbarten Kirche wird jetzt eine weitere nachhaltige Lösung organisiert. Sie sieht vor, Regenwasser vom Kirchendach aufzufangen und für die Bewässerung des Gartens zu nutzen.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Schoettle-Garten, Stuttgart |
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„Unser Klettenplätzchen ist jetzt ein hitzeresilientes Biotop fürs Veedel“ Initiative: Nachbarschaftsinitiative "Klettenplätzchen"; Köln (NRW)
Im Jahr 2021 schlossen sich zwölf engagierte Nachbarinnen und Nachbarn in Köln-Klettenberg zur Initiative "Klettenplätzchen" zusammen. Ihr Ziel: Parkraum in einen Begegnungsraum verwandeln. Getreu ihrem Motto "Blech raus, grün rein" schufen sie in einem platzähnlichen Kreuzungsbereich eine grüne Oase mit begrünten Baumscheiben, ein Parklet mit Sitzgelegenheiten, kleinen Bäumen und bienenfreundlichen Kübelpflanzen für ein lebendiges, nachbarschaftliches Miteinander. Es entstand ein Ort, der zum Verweilen, sich Treffen, ins Gespräch kommen oder Lesen (Bücherschrank steht gegenüber) einlädt und für alle zugänglich ist – das „Klettenplätzchen“. Mit Unterstützung aus der Nachbarschaft kümmert sich die Initiative um die Pflege der Pflanzen und der selbstgebauten Holzbänke, veranstaltet Lesungen, Feste, Kulturveranstaltungen und Nachbarschaftstreffen. Im Herbst planen sie drei weitere Bäume in Kübeln als natürliche Schattenspender aufzustellen und für die Wasserversorgung einen Wasserspeicher anzuschaffen.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / „Klettenplätzchen“, Köln |
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„Wir haben den "Verwilderten" wieder flott gemacht“ Initiative: BUND e.V. Schmalkalden-Meiningen; Thüringen
Der Gemeinschaftsgarten „Am Schindgraben“ im thüringischen Untermaßfeld liegt am Dorfrand der Gemeinde und ist mit seinen 3.300 Quadratmetern ein ziemlicher Riese. 15 Jahren lang lag das Areal brach. Am 15. Juni, dem „Tag der offenen Gärten 2026“, öffnete der Garten zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder seine Pforten, zur Freude aller Aktiven und Anwohnenden. Sie feierten mit großer Begeisterung die Wiederbelebung des lange ungenutzten Geländes. Dank des Einsatzes der engagierten Mitglieder vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., Kreisverband Schmalkalden-Meiningen steht das gemeindeeigene Refugium nun allen offen. Regelmäßig organisieren die Aktiven für Kinder Naturerlebnistage und errichteten sogar ein imposantes Tippi. Viele Arbeitseinsätze waren nötig, um den "Verwilderten" wieder flott zu machen. Aktuell bauen die Akteure einen Gartenbrunnen für eine autarke Wasserversorgung. Auf ihrem Programm stehen verschiedene Umweltangebote, im Herbst wollen sie mit einer öffentlichen Pflanzaktion Frühblüher setzen. Seit dem "Tag der offenen Gärten" übernehmen Freiwillige die Pflege der Beete und die Ernte der Früchte. Das Interesse der Bewohner:innen des Ortes für die gemeinschaftliche Herrichtung dieser grünen Oase ist deutlich gewachsen.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / BUND e.V. Schmalkalden-Meiningen |
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„Unser grünes Klassenzimmer begeistert die jungen Menschen!“ Initiative: Freunde der Insel Kaninchenwerder e.V.; Klein Trebbow, (Mecklenburg-Vorpommern)
Im Süden des Schweriner Sees liegt ein geschütztes Naturparadies, die kleine Insel Kaninchenwerder. Der Verein "Freunde der Insel Kaninchenwerder" e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese wertvolle Naturlandschaft zu schützen. Ihr "Grünes Klassenzimmer" ist ein Bildungsort für Schüler und Kinder, die in gemeinsamen Pflanzaktionen die Wildwiesen und die alte Streuobstwiese aktiv mitgestalten. Vereinsmitglieder und naturinteressierte Freunde schaffen so ein Nahrungsangebot für wildlebende Honigbienen. Im Herbst dieses Jahres plant der Verein, mit Besuchern der Insel insektenfreundliche Frühjahrsblüher zu pflanzen und die Gemeinschaftsaktion in geselliger Runde ausklingen zu lassen. Damit wollen sie insbesondere die junge Generation ansprechen und für ein langfristiges Engagement vor Ort begeistern.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Freunde der Insel Kaninchenwerder e.V.; Klein Trebbow, (Mecklenburg-Vorpommern) |
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„Wir bringen Menschen unterschiedlichen Alters zusammen“ Initiative: Saugarten e.V., Butzbach
Der Saugarten ist ein gemeinschaftlich organisierter Nachbarschaftsgarten in Butzbach. In den vergangenen zwei Jahren wurde gemeinsam mit Nachbar:innen aus dem umliegenden Wohngebiet eine ehemalige Brachfläche in einen naturnahen Begegnungsort verwandelt. Hier wird nicht nur zusammen gegärtnert – der Garten ist auch ein Ort für Umweltbildung, Austausch und gelebte Nachbarschaft. Regelmäßige Mitmachaktionen, offene Gartentreffen und gemeinsame Arbeitseinsätze bringen Menschen unterschiedlichen Alters und mit ganz verschiedenen Hintergründen zusammen. In 2026 ist ein artenreiches Wildblumenbeet in einer lila-orangefarbenen Blütenkombination geplant, das heimischen Wildbienen, Schmetterlingen und anderen Insekten wertvolle Nahrung bietet und gleichzeitig ein attraktiver Blickfang für alle Besucher des Gartens wird.
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Saugarten e.V., Butzbach |
Die Gewinner von "Jede Wiese zählt!" 2025
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„Wir machen aus Grau Grün – und das gemeinsam“ Initiative: Parkbeet e.V. Saarbrücken (Saarland)
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Parkbeet e.V. Saarbrücken |
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„Wir setzen auf Vielfalt“ Initiative: Querbeet Leipzig e.V. (Sachsen)
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Querbeet Leipzig e.V.
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„Wir bringen Leben zwischen Gleise und Gräser“ Initiative: Neupetershainer Geschichten e.V., Neupetershain (Brandenburg)
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Neupetershainer Geschichten e.V.
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„Wir tanken Natur mitten in Ramersdorf“ Initiative: Gemeinschaftsgarten rosen_heim, München-Ramersdorf (Bayern)
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Gemeinschaftsgarten rosen_heim
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„Wir bringen Schönwalde zum Brummen“ Initiative: Nachbarschaftshilfe WGG e.V., Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern)
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Nachbarschaftshilfe WGG e.V., Greifswald
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Sonderpreis Balkonbegrünung
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„Ich pflanze ein Paradies in luftiger Höhe“ Initiative: Marianne Manske, Konstanz (Baden-Württemberg)
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Balkonparadies
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„Ich teile meinen Balkon – mit Bienen, Vögeln und Freunden“ Initiative: Linda Orth, Bonn (Nordrhein-Westfalen)
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Privatinitiative Linda Orth, Bonn
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„Ich mache meinen Balkon zum Refugium für Mensch und Tier“ Initiative: Monika Salzmann, Horneburg (Niedersachsen)
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Monika Salzmann
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Die Gewinner von „Jede Wiese zählt!“ 2024
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„Wir bringen Kinder in direkten Kontakt mit der Natur“ Initiative: AckerRacker, Kempenich
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / AckerRacker
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„Wir gestalten gemeinsam unseren Quartiersgarten“ Initiative: win - Wohnen in Nachbarschaften e.V., Hannover
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / win - Wohnen in Nachbarschaften e.V.
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„Wir haben mit einem „Permablitz“ einen Garten für Alle angelegt“ Initiative: Bluepingu e.V., Nürnberg
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Bluepingu e.V., Nürnberg
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„Wir schaffen ein zauberhaftes Umfeld“ Initiative: Kants Garten, Duisburg
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Kants Garten
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„Wir sind eine blühende Gemeinschaft“ Initiative: Dorf Eissel e.V., Verden
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Dorf Eissel e.V., Verden |
Sonderpreis Dachbegrünung
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„Wir haben eine unbenutzte Dachfläche in ein Dachgartenparadies verwandelt“ Initiative: Bürgerverein Vilich-Müldorf, Bonn
Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Bürgerverein Vilich-Müldorf
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Grau raus, Grün rein – mitten im Saarland verwandelten 25 Aktive von Parkbeet e.V. den Innenhof eines Co-Working-Spaces in eine lebendige Stadtoase. Auf 120 Quadratmetern gepflasterter Fläche legten sie mehr als 20 Hochbeete an und bepflanzten sie mit heimischen Schattenpflanzen wie Giersch, Gundermann, Waldmeister, Farne und Walderdbeeren. Drumherum gestalteten sie den Innenhof mit einer Eberesche, Schwarzem Holunder und Kletterpflanzen wie Wilder Wein, Hortensien und Waldreben, die an den Backsteinwänden emporranken. Mit Vogelhäuschen und einer Totholzecke entstand so wertvoller Lebensraum, in dem sich sogar eine Gottesanbeterin niedergelassen hat. Sitzgelegenheiten, ein kleiner Teich und ein restaurierter Strandkorb machen den Hof jetzt zu einem Ort für Menschen wie für Tiere – ein Platz zum Verweilen und Durchatmen. So schaffen die Parkbeetler eine grüne Oase, die im Sommer kühlt, Vögel und Insekten versorgt und Nachbarschaft wie Co-WorkerInnen zusammenbringt. Mit Workshops, Saatgutaktionen und Infomaterialien geben die Aktiven ihre Erfahrungen weiter.
Der Mitmachgarten „Wirrwuchs“ in Paunsdorf gedeiht und blüht. Seit Kurzem ist ein neues Kita-Beet Teil der Begrünungsfamilie. Die Kinder packen mit an, wenn Samen ausgesät und Pflanzen gepflegt werden. Auch beim Jungpflanzenmarkt florierte die Vielfalt: vorgezogene Tomaten, Kürbisse oder Chilis wechselten die BesitzerInnen, unverpackt und direkt aus der Nachbarschaft. Doch der „Wirrwuchs“ ist mehr als Gärtnern: Wöchentlich gibt es Aktionen von allen für alle – Kita-Kinder können mit Blumen färben, SeniorInnen gestalten Wildblumensträuße und in Workshops erfahren alle Interessierten, wie man mit essbaren Blüten backen kann. Nebenbei entstehen Blühstreifen, Insektenhotels und wilde Ecken, die heimischen Pflanzen und Tieren neuen Raum geben. Rund 70 Engagierte machen mit – und gestalten hier gemeinsam auf 1.340 Quadratmetern ein nachhaltiges Areal mit wilden Bereichen und Gemüsebeeten. Offen, barrierefrei und kostenfrei lädt der Garten ein, Natur mit allen Sinnen zu erfahren, Wissen zu teilen und Gemeinschaft zu leben.
Wo einst nur vermüllte Brachfläche war, entsteht in Neupetershain ein neuer Treffpunkt für Natur, Nachbarschaft und Ideen: Die 15 Aktiven vom „Neupetershainer Geschichten e.V.“ haben direkt am Bahnhof eine rund 650 m² große Fläche in eine blühende Wiese verwandelt – mit essbaren Pflanzen, Tiny-Wäldern, Nistplätzen und viel Raum für Begegnung. Sie werten das Gelände ökologisch auf, gestalten es behutsam und machen es mit Strom- und Wasseranschlüssen auch als Veranstaltungsort nutzbar. Eine denkmalgerecht freigelegte Pflasterstraße dient heute als naturnahe Bühne und eine Spalierobstwand verbindet Ästhetik mit Artenvielfalt. Insekten, Schmetterlinge, Vögel und sogar Blindschleichen haben den neuen Lebensraum bereits angenommen. Doch die „Wiese für Alle“ ist mehr als ein Naturprojekt: Die Engagierten planen, das Bahnhofsgelände und damit den Ortseingang von Neupetershain neu zu beleben. Mit Aktionen, Bildungsformaten und generationsübergreifendem Engagement zeigen sie, wie aus einer Problemzone ein lebendiger Ort werden kann – für Natur, Nachbarschaft und das ganze Dorf.
Wo früher Zapfsäulen standen, wachsen heute Tomaten, Kräuter und Salat: Die Aktiven des Gemeinschaftsgartens rosen_heim haben eine alte Tankstelle in eine grüne Oase verwandelt. Weil der Boden versiegelt ist, gedeihen das Gemüse und die Kräuter in selbstgebauten Paletten-Hochbeeten – gepflegt von 15 engagierten Mitgliedern und vielen helfenden Händen aus der Nachbarschaft. Seit inzwischen zehn Jahren ist der Garten ein lebendiger Treffpunkt für Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Generationen. Gemeinsam säen, gießen, bauen und ernten sie – und im Sommer öffnen sie alle zwei Wochen die Gartentore für Aktionen mit NachbarInnen, Schulen und Kindergärten. Aus einer alten Tankstelle in Ramersdorf ist so ein Ort entstanden, der nicht nur frisches Gemüse liefert, sondern auch Gemeinschaft wachsen lässt.
Mitten im von Neubaublöcken geprägten Greifswalder Stadtteil Schönwalde II haben elf Aktive der Nachbarschaftshilfe WGG e.V. den Gemeinschaftsgarten „Bunte Flora“ geschaffen – ein grünes und offenes Mitmachprojekt für alle, die Lust auf ökologisches Gärtnern, Artenvielfalt und Begegnung haben. Wo Einsamkeit im Viertel oft spürbar ist, gedeiht hier ein einladender Ort. NachbarInnen kommen ins Gespräch, arbeiten zusammen an Beeten und genießen ihre Erfolge bei Kaffee oder Grill.
Seit Februar 2024 entsteht auf einem fünf Quadratmeter großen Balkon ein kleines Paradies – ein vielfältiger Lebensraum für Moose, Flechten, Thymian, Lavendel, Kiwi, Wein, Hamamelis, Ginkgo, Oliven- und Pfirsichbaum, Vögel, Wildbienen und mehr. Die Initiatorin nutzt die Natur nicht nur, sondern nimmt sie wahr und unterstützt sie. Mit Geduld und nach dem Vorbild natürlicher Ökosysteme wie den Prinzipien des Regenwaldes schafft sie eine nachhaltige Balance und Artenvielfalt. Für die Initiatorin, die selbst mit einer Schwerbehinderung lebt und wenig soziale Kontakte hat, sind die Pflanzen und Tiere mehr als Gestaltungselemente – sie sind echte Nachbarn. Gemeinsam mit ihnen entsteht ein lebendiger Raum, der zeigt, wie viel Leben selbst auf kleinem Raum möglich ist.
Auf einem zehn Quadratmeter großen Balkon ist eine kleine Oase entstanden: Strauchbasilikum, Tomaten, Schnittlauch, Mohn- und Sonnenblumen gedeihen hier Seite an Seite – und bieten Vögeln, Bienen und Hummeln ein wahres Festmahl. Für die Bewohnerin ist es ein Genuss, dem Naschen der Insekten zuzusehen, und ein spürbarer Ausgleich im Alltag. Besonders faszinierend sind die Mondwinden, deren große weiße Blüten sich bei Anbruch der Nacht in wenigen Minuten öffnen und köstlich duften, um sich mit dem Sonnenaufgang wieder zu schließen – ein Schauspiel, das NachbarInnen und FreundInnen gleichermaßen begeistert. Mittlerweile hat die Freude am Gärtnern Kreise gezogen: Für Samen und Ableger der Mondwinden gibt es im Gegenzug frische Feigen und selbstgemachte Marmelade. So ist aus einem Balkon nicht nur ein Lebensraum für Pflanzen und Tiere geworden, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs – ein Beispiel dafür, wie Natur und Gemeinschaft selbst auf kleinstem Raum wachsen können.
Auf ihrem Balkon hat Monika ein kleines grünes Refugium gestaltet und einen Ort geschaffen der Mensch und Tier gleichermaßen willkommen heißt. Zwischen Blumenampeln und Kübeln mit Oleander, Hibiskus oder Kräutern wie Lavendel, Oregano, Rosmarin, Basilikum und Zitronentagetes entfaltet sich eine mediterrane Atmosphäre, die herrlich duftet und Bienen wie Schmetterlingen eine wertvolle Nahrungsquelle bietet. Für Monikas Hunde ist der Balkon ein Platz zum Ausruhen, für die heimischen Wildvögel ein sicherer Ort, an dem sie zuverlässig Futter finden. Abends sorgen Lichter und ein kleiner Zimmerbrunnen für eine besondere Atmosphäre, die zum Entspannen einlädt. Monikas Balkon ist ein grüner Lebensraum, der auch die Nachbarschaft erfreut.
Einen wertschätzenden Umgang mit der Natur und mit Lebensmitteln lernen die Kinder im wolfcraft-Kindergarten. Seit 2022 läuft dort das Projekt AckerRacker. Die dafür angelegten Beete werden nun jährlich von den Kindern sowie den Erzieherinnen mit verschiedenen Gemüsesorten bepflanzt. Unterstützt werden sie dabei vom Acker Racker e.V. und den Acker-Buddies. Auftakt zur diesjährigen Pflanzsaison war Ende Mai. Wissen und Wertschätzung in Sachen Natur vermitteln, Gemeinschaft stärken und für Bewegung an der frischen Luft sorgen – dafür steht das Projekt AckerRacker.
Die Idee des Quartiersgartens entstand im Rahmen eines Projekts des Quartiersmanagements Wiesenau und des win e.V. Eine Gruppe engagierter Nachbarinnen und Nachbarn traf sich im Frühjahr 2024, um im Hinterhof eines Mietshauses einen Gemeinschaftsgarten anzulegen. Dort haben die Aktiven Kartoffeln, Zwiebeln, Bohnen, Tomaten, Gurken, Zucchini, Kohlrabi, Paprika, Basilikum und Minze gepflanzt. Die Ernte ist für alle im Quartier zugänglich, und jeder ist eingeladen, beim Gärtnern mitzuhelfen. Das frische Gemüse wird auch für Aktionen wie die Suppenküche genutzt, in der Ehrenamtliche für Nachbarinnen und Nachbarn kochen. Die Nachbarschaft zu vernetzen und eine gesunde Lebensweise zu fördern, dafür setzen sich die Aktiven vom Quartiersgarten ein. Im Frühjahr 2025 möchten sie ein Hochbeet installieren, damit auch bewegungseingeschränkte Menschen mitgärtnern können.
Die „Halle für Alle“ ist eine 1000 Quadratmeter große, ehemalige Autowerkstatt, in der KünstlerInnen, HandwerkerInnen und andere Aktive Kunst schaffen und Gemeinwohl-Projekte verwirklichen. Ein bereichernder Ort, an den allerdings ein gar nicht schöner, weil vernachlässigter und vermüllter Grünstreifen angrenzte. Um diesen in einen schönen Garten für Alle zu verwandeln, luden die Aktiven von Blueping e.V. HallennutzerInnen, NachbarInnen und andere Interessierte zu einem „Permablitz“ ein – einer Methode der Permakultur, bei der viele Menschen zusammenarbeiten, weshalb blitzschnell etwas entsteht. In diesem Fall bauten die Engagierten eine Sitzbank, ein Rankgitter, eine Terrasse und ein Kompostklo, legten Beete an und pflanzten gespendete Beerensträucher. Nach dem „Blitz“ fand sich eine aktive GärtnerInnengruppe aus HallennutzerInnen und NachbarInnen zusammen, die den Garten für Alle nun weiter pflegt und gestaltet.
Zehn neue Wildblumeninseln haben 20 Aktive von der Initiative Kants Garten im Kantpark angelegt. Dafür haben sie 1.000 Wildblumen selbst gezogen, die besonders wichtig für oligolektische (spezialisierte) Insekten sind. Diese bedürfen der besonderen Unterstützung und werden nun hoffentlich zahlreich angelockt. Zusätzlich haben die Gärtnerinnen und Gärtner Saat für einjährige Blumen ausgesät. Die Blüten sind eine bunte Augenweide und werten den Park für alle Anwohnenden als ihren "Garten" und als Ort der Begegnung auf. Die Kinder im Quartier genießen das lebendige Abenteuer Wiese.
Mehr Natur, mehr Insekten und ein schöneres Dorf: Gemeinsam haben die Aktiven von Dorf Eissel e.V. Blühmischungen „vor und hinterm Gartenzaun“ ausgesät – an Straßen, Wegen, auf Verkehrsinseln, in der Feldmark, am Weser-Radwanderweg und sogar auf dem Friedhof, wo es früher nur große Rasenflächen gab. 2018 ging’s los mit 10 kleinen Flächen auf 400 Quadratmetern, mittlerweile hat sich die Fläche auf 5.000 Quadratmeter ausgedehnt. Im Sommer laden die Vereinsmitglieder das ganze Dorf zur Blütenschau ein, bei Feldrundfahrten kann jeder die blühenden Wiesen bestaunen und hautnah erleben. Für 2025 hat der Verein noch mehr vor: eine „Blütenolympiade“, bei der jede Blüte zählt. Wichtig ist den Aktiven von Dorf Eissel e. V., die Biodiversität zu steigern und Insekten durch Blühflächen und Streuobstwiesen neuen Lebensraum zu schenken. Dafür packen alle mit an: Kinder, Eltern, Großeltern, egal ob schon lange einheimisch oder gerade erst zugezogen, alle arbeiten sie gemeinsam Hand in Hand.
In einer Gemeinschaftsaktion engagierter Freiwilliger entstand auf dem alten Hochbunker in Vilich-Müldorf eine Gartenanlage mit 21 Hochbeeten. Der Dorfimker stellte zusätzlich vier Bienenstöcke auf. Die für die Hochbeete zuständigen BeetpatInnen sind in der Gestaltung frei, die Beete werden jedes Jahr neu bepflanzt. Durch die individuelle Bepflanzung mit Gemüse, Kräutern, Blumen und Stauden ist es gelungen, aus der schwarzen, unbenutzten Dachfläche einen Naherholungsort mit einem gesunden Microklima zu schaffen. BesucherInnen der „Offenen Gartenpforte“ aus ganz NRW, AnwohnerInnen aus der Gemeinde oder der Nachbarschaft überzeugen sich regelmäßig von der herrlichen Idee und Umsetzung und sind begeistert von der Anlage. Viele BesucherInnen nehmen Anregungen zur eigenen Gestaltung ihrer privaten oder örtlichen Freiflächen mit und sind dankbar für die Tipps und Tricks, die sie erhalten können.