Wettbewerb

Jede Wiese zählt - Wer ist dabei

 

Inspirierende Ideen


Auch 2025 hieß es wieder: „Jede Wiese zählt!“ Überall entstanden kreative, bunte und grüne Oasen – gestaltet von engagierten Nachbarschaften, die ihre Umgebung zum Blühen bringen.

Entdecken Sie die diesjährigen Gewinner- und Bewerberprojekte und lassen Sie sich auch von den Aktionen der vergangenen Jahre inspirieren. Schauen Sie, wie viel Tatkraft und Begeisterung in unseren Nachbarschaften steckt!

 

Die Gewinner von "Jede Wiese zählt!" 2025

„Wir machen aus Grau Grün – und das gemeinsam“

Initiative: Parkbeet e.V. Saarbrücken (Saarland)

 

parkbeetGrau raus, Grün rein – mitten im Saarland verwandelten 25 Aktive von Parkbeet e.V. den Innenhof eines Co-Working-Spaces in eine lebendige Stadtoase. Auf 120 Quadratmetern gepflasterter Fläche legten sie mehr als 20 Hochbeete an und bepflanzten sie mit heimischen Schattenpflanzen wie Giersch, Gundermann, Waldmeister, Farne und Walderdbeeren. Drumherum gestalteten sie den Innenhof mit einer Eberesche, Schwarzem Holunder und Kletterpflanzen wie Wilder Wein, Hortensien und Waldreben, die an den Backsteinwänden emporranken. Mit Vogelhäuschen und einer Totholzecke entstand so wertvoller Lebensraum, in dem sich sogar eine Gottesanbeterin niedergelassen hat. Sitzgelegenheiten, ein kleiner Teich und ein restaurierter Strandkorb machen den Hof jetzt zu einem Ort für Menschen wie für Tiere – ein Platz zum Verweilen und Durchatmen. So schaffen die Parkbeetler eine grüne Oase, die im Sommer kühlt, Vögel und Insekten versorgt und Nachbarschaft wie Co-WorkerInnen zusammenbringt. Mit Workshops, Saatgutaktionen und Infomaterialien geben die Aktiven ihre Erfahrungen weiter.

Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Parkbeet e.V. Saarbrücken 

„Wir setzen auf Vielfalt“

Initiative: Querbeet Leipzig e.V. (Sachsen)

 

querbeet leipzigDer Mitmachgarten „Wirrwuchs“ in Paunsdorf gedeiht und blüht. Seit Kurzem ist ein neues Kita-Beet Teil der Begrünungsfamilie. Die Kinder packen mit an, wenn Samen ausgesät und Pflanzen gepflegt werden. Auch beim Jungpflanzenmarkt florierte die Vielfalt: vorgezogene Tomaten, Kürbisse oder Chilis wechselten die BesitzerInnen, unverpackt und direkt aus der Nachbarschaft. Doch der „Wirrwuchs“ ist mehr als Gärtnern: Wöchentlich gibt es Aktionen von allen für alle – Kita-Kinder können mit Blumen färben, SeniorInnen gestalten Wildblumensträuße und in Workshops erfahren alle Interessierten, wie man mit essbaren Blüten backen kann. Nebenbei entstehen Blühstreifen, Insektenhotels und wilde Ecken, die heimischen Pflanzen und Tieren neuen Raum geben. Rund 70 Engagierte machen mit – und gestalten hier gemeinsam auf 1.340 Quadratmetern ein nachhaltiges Areal mit wilden Bereichen und Gemüsebeeten. Offen, barrierefrei und kostenfrei lädt der Garten ein, Natur mit allen Sinnen zu erfahren, Wissen zu teilen und Gemeinschaft zu leben.

Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Querbeet Leipzig e.V.

 

„Wir bringen Leben zwischen Gleise und Gräser“

Initiative: Neupetershainer Geschichten e.V., Neupetershain (Brandenburg)

 

neupetershainer geschichtenWo einst nur vermüllte Brachfläche war, entsteht in Neupetershain ein neuer Treffpunkt für Natur, Nachbarschaft und Ideen: Die 15 Aktiven vom „Neupetershainer Geschichten e.V.“ haben direkt am Bahnhof eine rund 650 m² große Fläche in eine blühende Wiese verwandelt – mit essbaren Pflanzen, Tiny-Wäldern, Nistplätzen und viel Raum für Begegnung. Sie werten das Gelände ökologisch auf, gestalten es behutsam und machen es mit Strom- und Wasseranschlüssen auch als Veranstaltungsort nutzbar. Eine denkmalgerecht freigelegte Pflasterstraße dient heute als naturnahe Bühne und eine Spalierobstwand verbindet Ästhetik mit Artenvielfalt. Insekten, Schmetterlinge, Vögel und sogar Blindschleichen haben den neuen Lebensraum bereits angenommen. Doch die „Wiese für Alle“ ist mehr als ein Naturprojekt: Die Engagierten planen, das Bahnhofsgelände und damit den Ortseingang von Neupetershain neu zu beleben. Mit Aktionen, Bildungsformaten und generationsübergreifendem Engagement zeigen sie, wie aus einer Problemzone ein lebendiger Ort werden kann – für Natur, Nachbarschaft und das ganze Dorf.

Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Neupetershainer Geschichten e.V.

 

„Wir tanken Natur mitten in Ramersdorf“

Initiative: Gemeinschaftsgarten rosen_heim, München-Ramersdorf (Bayern)

 

gemeinschaftsgarten rosenheimWo früher Zapfsäulen standen, wachsen heute Tomaten, Kräuter und Salat: Die Aktiven des Gemeinschaftsgartens rosen_heim haben eine alte Tankstelle in eine grüne Oase verwandelt. Weil der Boden versiegelt ist, gedeihen das Gemüse und die Kräuter in selbstgebauten Paletten-Hochbeeten – gepflegt von 15 engagierten Mitgliedern und vielen helfenden Händen aus der Nachbarschaft. Seit inzwischen zehn Jahren ist der Garten ein lebendiger Treffpunkt für Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Generationen. Gemeinsam säen, gießen, bauen und ernten sie – und im Sommer öffnen sie alle zwei Wochen die Gartentore für Aktionen mit NachbarInnen, Schulen und Kindergärten. Aus einer alten Tankstelle in Ramersdorf ist so ein Ort entstanden, der nicht nur frisches Gemüse liefert, sondern auch Gemeinschaft wachsen lässt.

Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Gemeinschaftsgarten rosen_heim

 

„Wir bringen Schönwalde zum Brummen“

Initiative: Nachbarschaftshilfe WGG e.V., Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern)

 

Nachbarschaftshilfe WGG Mitten im von Neubaublöcken geprägten Greifswalder Stadtteil Schönwalde II haben elf Aktive der Nachbarschaftshilfe WGG e.V. den Gemeinschaftsgarten „Bunte Flora“ geschaffen – ein grünes und offenes Mitmachprojekt für alle, die Lust auf ökologisches Gärtnern, Artenvielfalt und Begegnung haben. Wo Einsamkeit im Viertel oft spürbar ist, gedeiht hier ein einladender Ort. NachbarInnen kommen ins Gespräch, arbeiten zusammen an Beeten und genießen ihre Erfolge bei Kaffee oder Grill.
Seit 2017 gestalten die HobbygärtnerInnen naturbelassene Ecken, Blühstreifen, Kräuterspirale, Totholzhecke und Nistkästen. Futterringe und Insektenhotels locken selten gewordene Arten wie Wintergoldhähnchen, Zaunkönige oder Wildbienen zurück in die Nachbarschaft. Alle erfreuen sich am neuen Lebens- und Schutzraum für Insekten und Singvögel.

Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Nachbarschaftshilfe WGG e.V., Greifswald

 

Sonderpreis Balkonbegrünung

„Ich pflanze ein Paradies in luftiger Höhe“

Initiative: Marianne Manske, Konstanz (Baden-Württemberg)

 

Balkonparadies Seit Februar 2024 entsteht auf einem fünf Quadratmeter großen Balkon ein kleines Paradies – ein vielfältiger Lebensraum für Moose, Flechten, Thymian, Lavendel, Kiwi, Wein, Hamamelis, Ginkgo, Oliven- und Pfirsichbaum, Vögel, Wildbienen und mehr. Die Initiatorin nutzt die Natur nicht nur, sondern nimmt sie wahr und unterstützt sie. Mit Geduld und nach dem Vorbild natürlicher Ökosysteme wie den Prinzipien des Regenwaldes schafft sie eine nachhaltige Balance und Artenvielfalt. Für die Initiatorin, die selbst mit einer Schwerbehinderung lebt und wenig soziale Kontakte hat, sind die Pflanzen und Tiere mehr als Gestaltungselemente – sie sind echte Nachbarn. Gemeinsam mit ihnen entsteht ein lebendiger Raum, der zeigt, wie viel Leben selbst auf kleinem Raum möglich ist.

 

Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Balkonparadies

 

„Ich teile meinen Balkon – mit Bienen, Vögeln und Freunden“

Initiative: Linda Orth, Bonn (Nordrhein-Westfalen)

 

Lindas Balkon Auf einem zehn Quadratmeter großen Balkon ist eine kleine Oase entstanden: Strauchbasilikum, Tomaten, Schnittlauch, Mohn- und Sonnenblumen gedeihen hier Seite an Seite – und bieten Vögeln, Bienen und Hummeln ein wahres Festmahl. Für die Bewohnerin ist es ein Genuss, dem Naschen der Insekten zuzusehen, und ein spürbarer Ausgleich im Alltag. Besonders faszinierend sind die Mondwinden, deren große weiße Blüten sich bei Anbruch der Nacht in wenigen Minuten öffnen und köstlich duften, um sich mit dem Sonnenaufgang wieder zu schließen – ein Schauspiel, das NachbarInnen und FreundInnen gleichermaßen begeistert. Mittlerweile hat die Freude am Gärtnern Kreise gezogen: Für Samen und Ableger der Mondwinden gibt es im Gegenzug frische Feigen und selbstgemachte Marmelade. So ist aus einem Balkon nicht nur ein Lebensraum für Pflanzen und Tiere geworden, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs – ein Beispiel dafür, wie Natur und Gemeinschaft selbst auf kleinstem Raum wachsen können.

Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Privatinitiative Linda Orth, Bonn

 

„Ich mache meinen Balkon zum Refugium für Mensch und Tier“

Initiative: Monika Salzmann, Horneburg (Niedersachsen)

 

monika salzmann artikelAuf ihrem Balkon hat Monika ein kleines grünes Refugium gestaltet und einen Ort geschaffen der Mensch und Tier gleichermaßen willkommen heißt. Zwischen Blumenampeln und Kübeln mit Oleander, Hibiskus oder Kräutern wie Lavendel, Oregano, Rosmarin, Basilikum und Zitronentagetes entfaltet sich eine mediterrane Atmosphäre, die herrlich duftet und Bienen wie Schmetterlingen eine wertvolle Nahrungsquelle bietet. Für Monikas Hunde ist der Balkon ein Platz zum Ausruhen, für die heimischen Wildvögel ein sicherer Ort, an dem sie zuverlässig Futter finden. Abends sorgen Lichter und ein kleiner Zimmerbrunnen für eine besondere Atmosphäre, die zum Entspannen einlädt. Monikas Balkon ist ein grüner Lebensraum, der auch die Nachbarschaft erfreut.

Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Monika Salzmann

 

Die Gewinner von „Jede Wiese zählt!“ 2024

„Wir bringen Kinder in direkten Kontakt mit der Natur“

Initiative: AckerRacker, Kempenich

 

05 2024 JWZ AckerRackerEinen wertschätzenden Umgang mit der Natur und mit Lebensmitteln lernen die Kinder im wolfcraft-Kindergarten. Seit 2022 läuft dort das Projekt AckerRacker. Die dafür angelegten Beete werden nun jährlich von den Kindern sowie den Erzieherinnen mit verschiedenen Gemüsesorten bepflanzt. Unterstützt werden sie dabei vom Acker Racker e.V. und den Acker-Buddies. Auftakt zur diesjährigen Pflanzsaison war Ende Mai. Wissen und Wertschätzung in Sachen Natur vermitteln, Gemeinschaft stärken und für Bewegung an der frischen Luft sorgen – dafür steht das Projekt AckerRacker.

Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / AckerRacker

 

„Wir gestalten gemeinsam unseren Quartiersgarten“

Initiative: win - Wohnen in Nachbarschaften e.V., Hannover

 

17 Wine eV Hannover 2Die Idee des Quartiersgartens entstand im Rahmen eines Projekts des Quartiersmanagements Wiesenau und des win e.V. Eine Gruppe engagierter Nachbarinnen und Nachbarn traf sich im Frühjahr 2024, um im Hinterhof eines Mietshauses einen Gemeinschaftsgarten anzulegen. Dort haben die Aktiven Kartoffeln, Zwiebeln, Bohnen, Tomaten, Gurken, Zucchini, Kohlrabi, Paprika, Basilikum und Minze gepflanzt. Die Ernte ist für alle im Quartier zugänglich, und jeder ist eingeladen, beim Gärtnern mitzuhelfen. Das frische Gemüse wird auch für Aktionen wie die Suppenküche genutzt, in der Ehrenamtliche für Nachbarinnen und Nachbarn kochen. Die Nachbarschaft zu vernetzen und eine gesunde Lebensweise zu fördern, dafür setzen sich die Aktiven vom Quartiersgarten ein. Im Frühjahr 2025 möchten sie ein Hochbeet installieren, damit auch bewegungseingeschränkte Menschen mitgärtnern können.

Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / win - Wohnen in Nachbarschaften e.V.

 

„Wir haben mit einem „Permablitz“ einen Garten für Alle angelegt“

Initiative: Bluepingu e.V., Nürnberg

 

22 Bluepingu eV Nuernberg 2Die „Halle für Alle“ ist eine 1000 Quadratmeter große, ehemalige Autowerkstatt, in der KünstlerInnen, HandwerkerInnen und andere Aktive Kunst schaffen und Gemeinwohl-Projekte verwirklichen. Ein bereichernder Ort, an den allerdings ein gar nicht schöner, weil vernachlässigter und vermüllter Grünstreifen angrenzte. Um diesen in einen schönen Garten für Alle zu verwandeln, luden die Aktiven von Blueping e.V. HallennutzerInnen, NachbarInnen und andere Interessierte zu einem „Permablitz“ ein – einer Methode der Permakultur, bei der viele Menschen zusammenarbeiten, weshalb blitzschnell etwas entsteht. In diesem Fall bauten die Engagierten eine Sitzbank, ein Rankgitter, eine Terrasse und ein Kompostklo, legten Beete an und pflanzten gespendete Beerensträucher. Nach dem „Blitz“ fand sich eine aktive GärtnerInnengruppe aus HallennutzerInnen und NachbarInnen zusammen, die den Garten für Alle nun weiter pflegt und gestaltet.

Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Bluepingu e.V., Nürnberg

 

„Wir schaffen ein zauberhaftes Umfeld“

Initiative: Kants Garten, Duisburg

 

10 2024 JWZ Kants Garten 2Zehn neue Wildblumeninseln haben 20 Aktive von der Initiative Kants Garten im Kantpark angelegt. Dafür haben sie 1.000 Wildblumen selbst gezogen, die besonders wichtig für oligolektische (spezialisierte) Insekten sind. Diese bedürfen der besonderen Unterstützung und werden nun hoffentlich zahlreich angelockt. Zusätzlich haben die Gärtnerinnen und Gärtner Saat für einjährige Blumen ausgesät. Die Blüten sind eine bunte Augenweide und werten den Park für alle Anwohnenden als ihren "Garten" und als Ort der Begegnung auf. Die Kinder im Quartier genießen das lebendige Abenteuer Wiese.
Ein Drittel der Wiesen im Kantpark werden seit 2022 auf Initiative von Kants Garten extensiv gepflegt. Bankette umranden sie, Wege führen durch sie hindurch, gemähte Plätze und "Zimmer" laden zum Verweilen ein. Die Aktiven schaffen so anziehende Orte und ein zauberhaftes Umfeld und leisten einen wertvollen Beitrag zu Artenvielfalt und Biodiversität.

Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Kants Garten

 

„Wir sind eine blühende Gemeinschaft“

Initiative: Dorf Eissel e.V., Verden

 

19 Dorf Eissel eV VerdenMehr Natur, mehr Insekten und ein schöneres Dorf: Gemeinsam haben die Aktiven von Dorf Eissel e.V. Blühmischungen „vor und hinterm Gartenzaun“ ausgesät – an Straßen, Wegen, auf Verkehrsinseln, in der Feldmark, am Weser-Radwanderweg und sogar auf dem Friedhof, wo es früher nur große Rasenflächen gab. 2018 ging’s los mit 10 kleinen Flächen auf 400 Quadratmetern, mittlerweile hat sich die Fläche auf 5.000 Quadratmeter ausgedehnt. Im Sommer laden die Vereinsmitglieder das ganze Dorf zur Blütenschau ein, bei Feldrundfahrten kann jeder die blühenden Wiesen bestaunen und hautnah erleben. Für 2025 hat der Verein noch mehr vor: eine „Blütenolympiade“, bei der jede Blüte zählt. Wichtig ist den Aktiven von Dorf Eissel e. V., die Biodiversität zu steigern und Insekten durch Blühflächen und Streuobstwiesen neuen Lebensraum zu schenken. Dafür packen alle mit an: Kinder, Eltern, Großeltern, egal ob schon lange einheimisch oder gerade erst zugezogen, alle arbeiten sie gemeinsam Hand in Hand.

Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Dorf Eissel e.V., Verden

 

Sonderpreis Dachbegrünung

„Wir haben eine unbenutzte Dachfläche in ein Dachgartenparadies verwandelt“

Initiative: Bürgerverein Vilich-Müldorf, Bonn

 

sonderpreis dachbegruenung vilich mueldorf 2In einer Gemeinschaftsaktion engagierter Freiwilliger entstand auf dem alten Hochbunker in Vilich-Müldorf eine Gartenanlage mit 21 Hochbeeten. Der Dorfimker stellte zusätzlich vier Bienenstöcke auf. Die für die Hochbeete zuständigen BeetpatInnen sind in der Gestaltung frei, die Beete werden jedes Jahr neu bepflanzt. Durch die individuelle Bepflanzung mit Gemüse, Kräutern, Blumen und Stauden ist es gelungen, aus der schwarzen, unbenutzten Dachfläche einen Naherholungsort mit einem gesunden Microklima zu schaffen. BesucherInnen der „Offenen Gartenpforte“ aus ganz NRW, AnwohnerInnen aus der Gemeinde oder der Nachbarschaft überzeugen sich regelmäßig von der herrlichen Idee und Umsetzung und sind begeistert von der Anlage. Viele BesucherInnen nehmen Anregungen zur eigenen Gestaltung ihrer privaten oder örtlichen Freiflächen mit und sind dankbar für die Tipps und Tricks, die sie erhalten können.

Foto: ©Netzwerk Nachbarschaft / Bürgerverein Vilich-Müldorf

 

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