Kunst im öffentlichen Raum: Nachbarschaften bekennen Farbe

"Strick-Guerilla" in Feldmark
Bildquelle: Netzwerk Nachbarschaft
Teilnehmer vom Graffiti Workshop „Urban Art“
Bildquelle: Netzwerk Nachbarschaft
Junge Künstler:innen in Aktion – Fassadenmalerei in Bonn
Bildquelle: Netzwerk Nachbarschaft
In Dinslaken heißt es: "Kunst statt Leerraum"!
Bildquelle: Netzwerk Nachbarschaft
Kreative Mauer im "Kleinem-Spreewald-Park" in Brandenburg
Bildquelle: Netzwerk Nachbarschaft
In der Emdenerstraße in Berlin verschönern Nachbarn ihr Viertel mit bunten Graffitis.
Bildquelle: Netzwerk Nachbarschaft
Künstlerische Vielfalt auf Bad Driburgs Stromkästen
Bildquelle: Bettina Maria Kurze
Künstlerische Vielfalt auf Bad Driburgs Stromkästen
Bildquelle: Bettina Maria Kurze
Künstlerische Vielfalt auf Bad Driburgs Stromkästen
Bildquelle: Bettina Maria Kurze
In Glinde sind die bunten Kästen seit 2012 fester Bestandteil des Stadtbilds. Künstler: Sven Bliesener
Bildquelle: Stadt GlindeWir treiben es bunt! Viele Anwohnergemeinschaften erobern sich mit kreativen Aktionen neue Frei-Räume. Unsere Checkliste „Kunst im Raum“ liefert dazu wichtige Tipps!
In vielen Städten zeigen Nachbarschaften, dass schon kleine Kunstaktionen große Wirkung erzeugen. Ob Strickkunst im öffentlichen Raum, Graffiti oder bemalte Stromkästen: Wo Anwohnende gemeinsam aktiv werden, verbessern sie nicht nur das Stadtbild, sondern auch das soziale Klima im Viertel. „Um einen Gegenpol zu Spekulation und Verödung in ihren Viertel zu schaffen, organisieren die Nachbarschaften lebendige Begegnungsorte und –Zusammentreffen“, sagt Erdtrud Mühlens vom Netzwerk Nachbarschaft.
Im Stadtteil Feldmark in Gelsenkirchen gestalteten Nachbari:nnen mehr als 100 Quadratmeter farbenfrohe Strickkunst, um das Tor ihres Viertels in Szene zu setzen. Die Aktion brachte nicht nur ein neues Highlight ins Quartier, sie gab auch den Impuls für weitere Projekte dieser Art.
Kunst auf Stromkästen und Fassaden
Stromkästen können auch kleine Kunstflächen im Straßenbild sein. In Bad Driburg rief eine Bürgerinitiative dazu auf, Ideen für die Gestaltung der Kästen einzureichen. Nach und nach entstanden vielfältige Motive, die den öffentlichen Raum aufwerten und das Viertel unverwechselbarer machen.
Ähnlich lief es in Glinde, wo die Kommune die Gestaltung von Stromkästen unterstützt. Die Beispiele zeigen: Wenn Stadt, Energieanbieter und Nachbarschaft zusammenarbeiten, werden aus grauen Flächen Kunstwerke, die im Alltag sofort ins Auge fallen.
Urbane Kunst mit Wirkung
In Köln-Ehrenfeld nahmen sich Nachbarinnen und Nachbarn vom Quäker Nachbarschaftsheim die Fassade ihres Treffs vor, im Rahmen eines Graffiti-Workshops. Die bunten Friedenssymbole an der Wand stehen heute für ein selbstbewusstes „Das Veedel gehört uns!“ und zeigen, wie stark sich Anwohnende mit ihrem Quartier identifizieren.
Auch in Mönchengladbach und Hildesheim veranstalteten Anwohnende Workshops mit Künstler:innen, um Fassadenbilder zu malen. Ihre Kunstwerke verschönern jetzt den Stadtteil und zeigen: Unser Stadtteil ist bunt!
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