Bühnenreif: Kunst im Quartier

Richtig ins Zeug legen sich diese Nachbarn
Bildquelle: Thomas Panzau / Altonale
Viel Applaus für die Darbietungen
Bildquelle: Thomas Panzau / Altonale
Seid ihr es, Romeo und Julia?
Bildquelle: Thomas Panzau / Altonale
Buntes Theater auf allen Balkonen
Bildquelle: Thomas Panzau / Altonale
In den Gassen drängen sich die Zuschauer
Bildquelle: Thomas Panzau / Altonale
Balkontheater als kreatives Ventil
Bildquelle: Thomas Panzau / AltonaleMit Balkontheater, Fensterszenen und viel Nachbarschaftskreativität bringen die Mitwirkenden der Altonale ihr Quatier zum Klingen. Hier sind alle begeistert davon, wie lebendig ihre Stadtteilkultur ist.
Bei sommerlichen Temperaturen wird es in Altona wieder theatralisch: Die Stadtteilperformance „ALTONA MACHT AUF!“ lädt Nachbarinnen und Nachbarn ein, ihre Fenster zu öffnen, auf die Balkone zu treten und den Stadtteil mit ihrer Performance, kleinen Theaterstücken oder Lesungen zu beglücken. Das Projekt ist 2026 Finalist beim Hamburger Stadtteilkulturpreis. Mit der wegweisenden Initiative vernetzen sich die Nachbar:innen über alle kulturellen oder sozialen Unterschiede hinweg.
Kultur hautnah
as 2012 auf Initiative von Tania Lauenburg, der Theater-Leiterin der Altonale, und dem Theaterautor Carsten Brandau erstmalig umgesetzt wurde, ist inzwischen fest im Kulturkalender des Stadtteils verankert. Mit ihren Kontakten war es den Initiator:innen möglich, zahlreiche Förderer zu gewinnen. So schufen sie die finanzielle Basis für ein Team von ansässigen Künstlern, darunter Regisseure, Tänzer und Performance-Künstler. Das Team begleitet und schult seitdem alle Anwohnenden, die bei den Kunst-Aktionen mitmachen wollen. Mit dabei: Nachbarschafts-Chöre, Hobby-Comedians, Vorleser:innen, Laienschauspieler:innen, Musiker:innen und Performance-Künstler:innen. „Das Interesse an unserem Projekt ist enorm“, freut sich Carsten Brandau.
Das Besondere an „ALTONA MACHT AUF!“ ist bis heute die Mischung aus künstlerischem Anspruch und breiter Beteiligung. Nachbar:innen aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen machen mit und überwinden gemeinsam kulturelle und soziale Grenzen im Stadtteil – ganz spielerisch!
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