Mehrgenerationen

NaWoDo – alternatives Wohnen in Dormagen

1/6

Gemeinschaftsgarten für Alle!

Bildquelle: Netzwerk Nachbarschaft

Spieletreff für Jung und Alt.

Bildquelle: Netzwerk Nachbarschaft
nawodo-mitglieder-nachbarn

Die Mitglieder der NaWoDo – eine eingeschworene Gemeinschaft!

Bildquelle: Netzwerk Nachbarschaft
nawodo-aktionen

Regelmäßig finden kreative und handwerkliche Aktionen statt.

Bildquelle: Netzwerk Nachbarschaft
nawodo-generationen

In dem neuen Wohnprojekt fühlen sich alle Generationen rundum wohl.

Bildquelle: Netzwerk Nachbarschaft
nawodo-informationen

Eigenwerbung muss sein: Ein Informationsstand der NaWoDo für alle Interessenten.

Bildquelle: Netzwerk Nachbarschaft

Die Idee des generationenübergreifenden nachbarschaftlichen Wohnens funktioniert – in Dormagen können die Mitglieder zwei Jahre nach dem Einzug eine positive Bilanz ziehen. 

NaWoDo – das heißt nachbarschaftlich Wohnen in Dormagen und war das erklärte Ziel von anfangs sieben engagierten Bürgern. Seit 2012 verbindet das Mehrgenerationenprojekt die Nachbarn zwischen 0 und 87 Jahren, die ihre gemeinsame Idee einer alternativen Lebensform miteinander teilen. Die barrierefreie und ökologisch gebaute Hofanlage mit 23 Wohneinheiten, die über Laubengänge miteinander verbunden sind, wurde gemeinsam geplant. Ein großer Gemeinschaftsraum mit Küche und vielen Sitzgelegenheiten, ein Gartenschuppen mit Gemeinschaftsveranda, der große Garten mit Sitzplatz, Spielplatz für die Kleinen, Gemüse- und Hochbeeten, ersten Bäumen und einer blühenden Wiese vor dem Haus sind inzwischen Wirklichkeit geworden.

Erfolge und Hindernisse

Seit ihrer Gründung durchlebte die Gruppe ihre Höhen und Tiefen: 2014 reservierte die Stadt den Nachbarn ein Baugrundstück, ein Jahr später formierten sie sich zur Genossenschaft und kurz darauf kam schon die Finanzierungszusage der Banken. Mitte 2015 erreichte sie dann aber die Hiobsbotschaft: Archäologische Funde unter dem Grundstück verhindern den Baustart. Doch auch diese Nachricht ließ die Gruppe nur enger zusammenwachsen: „Die Verzögerung nutzen wir als Chance, uns noch besser kennenzulernen“, erklärt Organisatorin Christiane Schwedesky. Und das Durchhalten hat sich gelohnt: Das Grundstück wurde von den Archäologen frei gegeben, nach einer weiteren Verzögerung begannen Mitte 2017 die Bauarbeiten, 2018 zogen die ersten Mitglieder ein.

Vom Carsharing bis zur Einkaufsgemeinschaft – gemeinsam klappt’s!

Aktive Nachbarschaft zeigt sich bei NaWoDo in vielen Dingen: Es gibt ein Carsharing-Modell, gegenseitige Kinderbetreuung und eine kleine Einkaufsgemeinschaft, die das Schleppen schwerer Getränkekästen überflüssig macht. Nachbarn helfen Nachbarn bei kleineren und größeren Schreinerarbeiten, auf Zuruf nimmt man Aufträge für gegenseitige Einkäufe entgegen. Vor Corona hatte sich sich bereits ein gemeinsames Kochen einmal wöchtentlich im Gemeinschaftsraum etabliert, auf das sich alle schon wieder freuen, wenn die Bedingungen es wieder zulassen.

Neugierig geworden?

NaWoDo nimmt am Projekt „Gesunde Nachbarschaften“ teil, wo die Nachbarn in ihrem NaWoDo-Blog regelmäßig über ihre Aktivitäten berichten. Alle, die sich für das Wohnen in einem Projekt interessieren, sind herzlich willkommen! Die beste Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen bietet ein Info-Café vor Ort. Hier stellt sich die Gruppe vor und beantwortet alle Fragen. Aktuelle Termine und Informationen finden Sie unter www.nawodo.de

Aktuell: Bei NaWoDo ist ab April 2021 eine 62 qm große Wohnung im 1. Obergeschoss frei.