1. Kinderkonferenz: „Jetzt reden wir!“

    Im Hamburger Wohnprojekt Brachvogel eG kommen auch die Jüngsten zu Wort. Die Kinderkonferenz haben sie selbst einberufen.
  2. Spielparadies Marke „Eigenbau“

    Sie sind der Meinung, dass der Spielplatz in Ihrer Nachbarschaft dringend einer Überholung bedarf? Ergreifen Sie doch mal mit Ihren Nachbarn die Initiative. Die, die das gemacht haben, freuen sich über ihren Erfolg. Allen voran die Kinder!
  3. Ein Dorf packt`s an

    In Fahnersdorf hatten zahlreiche Kinder zwar Platz zum Toben, was ihnen fehlte, war ein  Spielplatz. Das rief die Nachbarn auf den Plan.
  4. Erst die Kinder fragen: So gelingen Spielplätze

    Als Landschaftsplaner ist Jürgen Brodbeck spezialisiert auf den Bau von Spielplätzen. Er setzt sich für ein kinderfreundliches Umfeld ein und ist Projektleiter im Verein „SpielLandschaftStadt e.V.“. NachbarInnen rät er, beim Bau von Spielplätzen mit Profis zusammenzuarbeiten.
  5. "Spielplätze müssen sicher sein!"

    Spielplätze sollen Spaß machen – und sicher sein. Dabei gilt es, wichtige Vorschriften zu beachten, um Risiken zu vermeiden. Jens Biesenack, Regionalleiter Nord beim TÜV SÜD Product Service, erklärt, worauf es bei Planung, Bau und Wartung ankommt.
  6. "Spielplatz-Paten machen den Unterschied"

    Holger Hofmann ist der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerk und Initiator von „Bündnis Recht auf Spiel“, das sich für Spielplätze in Deutschland einsetzt. Der Experte im Spielraum-Referat kritisiert: „Viele Spielplätze sind verwahrlost!“ Herr Hofmann, wie steht es um den Zustand der Spielplätze in unserem Land? Seit den 80er-Jahren haben Kommunen und Bauträger sehr viel Geld in Spielplätze investiert. Wir haben uns also von den einfachen Spielplätzen mit Schaukel, Wippe und Sandkasten entfernt und setzen verstärkt auf Themenspielplätze. Die regen die Fantasie von Kindern an. Aber es gibt eine Einschränkung: In den letzten Jahren wurden die Mittel für den Spielplatzbau wieder heruntergefahren und die Ressourcen für die Wartung wurden stark gekürzt. Heute sind viele Spielplätze verwahrlost, und die Kommunen behelfen sich damit, dass sie wartungsintensive Geräte einfach abbauen. Wen sehen Sie in der Verantwortung, die Spielplatzsituation zu verbessern? Die Kommunen müssen ran und ihre Gelder besser investieren. Bei den knappen Ressourcen ist das natürlich nicht ganz einfach. Durch Veränderungen der gesetzlichen Grundlagen sehen sich außerdem private Bauherren nicht in der Pflicht, Spielplätze zu bauen. Die bebauen freie Flächen lieber mit Single-Wohnungen, weil sie davon mehr profitieren. Wie lautet Ihre Forderung an die Kommunen? Wir plädieren für ein grundsätzliches Umdenken. Die Landesbauordnungen geben nur vor, welche Flächen für den Bau von Spielplätzen verwendet werden können, sie machen aber keine qualitativen Vorgaben, wie die Spielplätze tatsächlich aussehen sollen. Da besteht Handlungsbedarf. Was halten Sie davon, dass Nachbarn der Kinder wegen eigeninitiativ Spielplätze bauen? Ich finde das sehr lobenswert. Dabei rate ich ihnen, Freiflächen auszuwählen, wo man Pflanzen, also die natürliche Umgebung, in die Gestaltung des Spielplatzes einbeziehen kann. Kinder lieben es, in der Natur selbst etwas zu gestalten und z. B. Häuser unter dem Schutz einer Weide zu bauen. Und sie sollten bewegliches Material auf einem Spielplatz einsetzen. Das erfordert allerdings einen Spielplatz-Paten. Das Modell hat sich bewährt. Solche Paten sind nicht nur Aufpasser, sie bringen auch Gegenstände wie Bälle, Tücher etc. mit, um die Kinder zum freien Spiel zu animieren. Sie kümmern sich auch um die Wartung der Geräte und springen dort ein, wo die Kommunen nicht mehr tätig sind, nämlich in der Pflege von Spielplätzen.    Weitere Informationen: DKHW Themenfond Spielplätze  
  7. Gemeinschaftskeller für Jugendliche

    Davon träumen viele Youngsters: Endlich mal unter sich zu sein – ohne Eltern und die kleineren Geschwister. Für die Jugendlichen im Wohnprojekt Lurup der Brachvogel eG ist dieser Traum wahr geworden. Sie krempelten – mit ausdrücklicher „Genehmigung“ der Eltern – kurzerhand die Ärmel hoch, organisierten ihren eigenen Jugendkeller und gestalteten ihn selbst. Inzwischen treffen sie sich hier zum Musikhören, Reden oder Karten spielen. Auch die Kleinsten haben ihre Treffpunkte: Bei gutem Wetter sind die Innenhöfe beliebte Spielplätze mit Sandkästen und Spielstraße für Fahrradrennen. Schilder mit „Betreten verboten!“ sucht man im Brachvogelweg vergebens. Hier sind die Grünflächen für alle da. Im Hamburger Brachvogelweg gestalten die Kids ihren Jugendkeller selbst. (Bildquelle: Brachvogel eG)
  8. Selbstgebautes Kinderparadies

    Ehemals hatte Lunow, ein kleiner Ort in Brandenburg, keinen einzigen Spielplatz. Heute gibt es gleich zwei – dank dem Verein „Begegnungszentrum Lunow e.V.“.
  9. Aus Alt mach Neu

    Der „Blücher Spielplatz“ war ein Schandfleck im Wiesbadener Westend – bis engagierte Eltern ihn durch großes Engagement in ein wahres Schmuckstück verwandelten.
  10. Alles rund um Spielplätze: Tipps und Praxiswissen auf einen Blick

    Wohnortnahe Spielplätze, die Kinder in Bewegung bringen und ihre Fantasie anregen – wo diese Freiräume fehlen, treten viele Nachbarschaften selbst in Aktion. Hier informieren wir Sie über erfolgreiche Projekte und die wichtigsten Tipps von Expert:innen.