Start / Schlagworte / Familie & Senioren
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Knapp die Hälfte aller Menschen über 50 interessiert sich für gemeinschaftliche Wohnformen: Viele Projekte, ein Ziel.
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Gesundes Essen ist im Alter besonders wichtig. „Essen auf Rädern“ erfüllt diese Ansprüche oft nicht.
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Im Hamburger Wohnprojekt Brachvogel eG kommen auch die Jüngsten zu Wort. Die Kinderkonferenz haben sie selbst einberufen.
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Im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) entwickelte Dr. Rainer Wirth gemeinsam mit Prof. Dr. Dorothee Volkert neue Leitlinien zur Ernährung älterer Menschen. Im Interview mit Netzwerk Nachbarschaft erläutert er, was eine gute Ernährung für diese Altersgruppe auszeichnet.
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Als Landschaftsplaner ist Jürgen Brodbeck spezialisiert auf den Bau von Spielplätzen. Er setzt sich für ein kinderfreundliches Umfeld ein und ist Projektleiter im Verein „SpielLandschaftStadt e.V.“. NachbarInnen rät er, beim Bau von Spielplätzen mit Profis zusammenzuarbeiten.
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Spielplätze sollen Spaß machen – und sicher sein. Dabei gilt es, wichtige Vorschriften zu beachten, um Risiken zu vermeiden. Jens Biesenack, Regionalleiter Nord beim TÜV SÜD Product Service, erklärt, worauf es bei Planung, Bau und Wartung ankommt.
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Für Alleinerziehende, Familien und Ältere bieten nachbarschaftliche Patenschaften viele Vorteile. Miteinander aktiv zu werden, stärkt den Zusammenhalt der Generationen und eröffnet neue Freiräume.
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Holger Hofmann ist der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerk und Initiator von „Bündnis Recht auf Spiel“, das sich für Spielplätze in Deutschland einsetzt. Der Experte im Spielraum-Referat kritisiert: „Viele Spielplätze sind verwahrlost!“
Herr Hofmann, wie steht es um den Zustand der Spielplätze in unserem Land?
Seit den 80er-Jahren haben Kommunen und Bauträger sehr viel Geld in Spielplätze investiert. Wir haben uns also von den einfachen Spielplätzen mit Schaukel, Wippe und Sandkasten entfernt und setzen verstärkt auf Themenspielplätze. Die regen die Fantasie von Kindern an. Aber es gibt eine Einschränkung: In den letzten Jahren wurden die Mittel für den Spielplatzbau wieder heruntergefahren und die Ressourcen für die Wartung wurden stark gekürzt. Heute sind viele Spielplätze verwahrlost, und die Kommunen behelfen sich damit, dass sie wartungsintensive Geräte einfach abbauen.
Wen sehen Sie in der Verantwortung, die Spielplatzsituation zu verbessern?
Die Kommunen müssen ran und ihre Gelder besser investieren. Bei den knappen Ressourcen ist das natürlich nicht ganz einfach. Durch Veränderungen der gesetzlichen Grundlagen sehen sich außerdem private Bauherren nicht in der Pflicht, Spielplätze zu bauen. Die bebauen freie Flächen lieber mit Single-Wohnungen, weil sie davon mehr profitieren.
Wie lautet Ihre Forderung an die Kommunen?
Wir plädieren für ein grundsätzliches Umdenken. Die Landesbauordnungen geben nur vor, welche Flächen für den Bau von Spielplätzen verwendet werden können, sie machen aber keine qualitativen Vorgaben, wie die Spielplätze tatsächlich aussehen sollen. Da besteht Handlungsbedarf.
Was halten Sie davon, dass Nachbarn der Kinder wegen eigeninitiativ Spielplätze bauen?
Ich finde das sehr lobenswert. Dabei rate ich ihnen, Freiflächen auszuwählen, wo man Pflanzen, also die natürliche Umgebung, in die Gestaltung des Spielplatzes einbeziehen kann. Kinder lieben es, in der Natur selbst etwas zu gestalten und z. B. Häuser unter dem Schutz einer Weide zu bauen. Und sie sollten bewegliches Material auf einem Spielplatz einsetzen. Das erfordert allerdings einen Spielplatz-Paten. Das Modell hat sich bewährt. Solche Paten sind nicht nur Aufpasser, sie bringen auch Gegenstände wie Bälle, Tücher etc. mit, um die Kinder zum freien Spiel zu animieren. Sie kümmern sich auch um die Wartung der Geräte und springen dort ein, wo die Kommunen nicht mehr tätig sind, nämlich in der Pflege von Spielplätzen.
Weitere Informationen:
DKHW Themenfond Spielplätze
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Ernährungsexperte Dr. Rainer Wirth erklärt, welche „Zutaten“ auf dem Speiseplan älterer Menschen nicht fehlen sollten.
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Als Gruppe sind Nachbarn auch wirtschaftlich stärker. Gute Spareffekte lassen sich schon durch die gemeinsame Nutzung von Geräten, Räumen oder Autos erzielen. Baugemeinschaften sparen bis zu 30 Prozent der Kosten. Teilen macht Sinn!